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  WEF 2016    A week to remember!
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Andy Herzog

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Andy Herzog

   

Ganz klar war das diesjährige WEF aus Sicht der Plane-Spotter seit Jahren die beste Ausgabe. Nicht nur das meist sonnige Wetter, sondern auch die seltenenen Highlights sorgten für einen erhöhten Adrinalinspiegel bei den Begeisterten. Alle Sondertouren auf dem Vorfeld waren einmal mehr restlos ausverkauft und manch einer der „Hardcore“ Spotter fand den Weg aus Finnland, Schweden, Holland, Benelux, UK, Österreich, Deutschland den USA und -  ja sogar aus Australien in die Schweiz. Alle Jahre wieder ein „come together“ der internationalen Aviatik-Szene am Flughafen Zürich-Kloten, anlässlich des World Economic Forums in Davos/Zürich. Star der diesjährigen Show war die amerikanische Boeing E-4B auf die wir im Beitrag noch etwas ausführlicher eingehen werden.

Sicherheit wurde grossgeschrieben

Nach den verheerenden Terroranschlägen in den vergangenen Wochen und Monaten in Paris, Ankara und Istanbul war anzunehmen, dass das Sicherheitsdispositiv am Flughafen Zürich während der WEF-Woche dementsprechend angepasst wurde. Allerdings bekamen wir Plane-Spotter und die Besucher der Terrasse dies nicht gross mit. Einzig die Sicherheitskontrollen beim Zutritt auf das Besucherdeck dauerten etwas länger; dies weil die gesamten Kameraausrüstungen aus den Rucksäcken herausgenommen werden musste. Ansonsten gab es nur vermehrte Polizei-Patrouillen in den verschiedenen Terminals.

   

Embraer ERJ-145LR, # CE-04 (Picture courtesy Andreas Herzog)

Tupolev Tu-204-300A, RA-64057 from Rossiya on Runnway 14  (Picture courtesy Andreas Herzog)

Airbus A319-115X, 4K-8888 (Picture courtesy Andreas Herzog)

(Picture courtesy Andreas Herzog)

   

Die Regierung von Ghana kam mit dieser Falcon 900EX, 9G-EXE nach Zürich (Picture courtesy Andreas Herzog)

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Bae 146-CC.2, # ZE700 (Picture courtesy Andreas Herzog)

(Picture courtesy Andreas Herzog)

Other interesting visitors:

  • Qatar Executive, Bombardier BD-700 Global Express, A7-CEF

  • Ak Bars Aero, Falcon 7X, RA-09616

  • Nigerian Air Force, Gulfstream G-550, 5N-FGW

  • Canadian Government, A310-304, #1500 with prime minister Justin Trudeau

  • Bundesrepublik Deutschland, A319-133X, 15+01 with Bundespräsident Joachim Gauck

  • Belgian Air Force, Embraer ERJ-145LR, # CE-04

  • Aserbaijan Government, A319-115X, 4K-8888

  • Repubblica Italiana, A319-115X, # MM62209

  • Pakistan Air Force, Gulfstream G-450, # J-756

  • Rossiya, Tu-204-300A, RA-64057

  • Georgian Government, Canadair CRJ-200, 4L-GAA

  • Royal Air Force, Bae 146-CC.2, # ZE700 mit Sonderbemalung “100 Jahre 32th Squadron”

  • lsamic Republic of Iran, A321-231, EP-AGB

  • Turkish Government, A330-243, TC-TUR

  • Mid-East Jet (ex Kalair), B767-24Q(ER), N767KS from Saudi Arabia

  • and many more…

Endlich schönes Fotowetter!

Darauf hatten wir lange warten müssen – einige Tage Sonnenschein und milde Temperaturen! Aber auch die Vielfalt der unterschiedlichsten Business-Jets und Regierungsmaschinen sorgten rundum für beste Laune bei den Aviatik-Freunden und Fotografen. Auch in diesem Jahr verzeichnete der Flughafen Zürich wieder mehr als tausend zusätzliche Flugbewegungen in der WEF-Woche. Nebst den bekannten Businessjet-Mustern von Boeing und Airbus lag die Anzahl der neusten Versionen von Gulfstream; der G650 und G650ER und der Falcon 7X aus dem Hause Dassault mit ihrer Präsenz um einiges höher als im vergangenen Jahr. Allerdings sind wohl die Tage der Tupolev und Ilyuschin bald endgültig vorbei. Einzig Rossiya zeigte sich mit der TU-204-300A auf einem Kurzbesuch in Zürich.

 

(Picture courtesy Andreas Herzog)

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(Picture courtesy Andreas Herzog)

Auch bei Nachtaufnahmen lässt sich eine der fünf C-17 Globemaster III die die Schweiz besuchten eindrücklich auf die Speicherkarte bannen (Picture courtesy Andreas Herzog)

 

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(Picture courtesy Andreas Herzog)

Sparen…sparen…sparen! Schon fast bescheiden zeigt sich die Gulfstream G-V (Picture courtesy Andreas Herzog)

   

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Bestes Wetter garantierte den Plane-Spottern tolle Fotomotive auf dem Vorfeld (Picture courtesy Andreas Herzog)

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(Picture courtesy Andreas Herzog)

Auch Exxon Mobile Corp. betreibt die neuste Gulfstream-Variante, die G-650ER, N100A (Picture courtesy Andreas Herzog)

Die Amerikaner dominierten das Geschehen

Bereits eine Woche vor dem WEF entsandte die US Army aus Wiesbaden, Deutschland fünf Sikorsky UH-60 Blackhawk Hubschrauber nach Dübendorf zur Unterstützung der Super Puma’s der Schweizer Luftwaffe. Dies liess erahnen, dass eine grössere, amerikanische Delegation in Davos zu erwarten war. Bestätigt wurden unsere Vermutungen dann durch die Landung zweier Lockheed C-5M Galaxy (Dover AFB), fünf Boeing C-17 Globemaster III (Charleston AFB), 3 davon am Euroairport-Basel, die allesamt für die aufwendige Logistik wie gepanzerten Limousinen, Material und Personal etc. zuständig waren. So erschien nur wenige Tage später eine hochkarätige Delegation aus Washington, angeführt vom Vize-Präsidenten Joe Biden (Boeing VC-32A), Aussenminister John Kerry (Boeing VC-32A), Justizministerin Loretta Lynch (Boeing C-40B) sowie Gouverneure, Senatoren und Kongressabgeordnete aus verschiedenen Bundesstaaten.
Zeitweise bekam man das Gefühl nicht auf dem Flughafen Zürich zu sein, sondern auf der Andrews Air Force Base bei Washington. Das US-Team für Davos war komplett – nun ja, nicht ganz; einer fehlte noch: Der Star der Woche!

 

(Picture courtesy Andreas Herzog)

Bombardier BD-700-1A10, VH-VDX der AV West Services aus Perth, Australien war wohl einer der entferntesten Gäste hier Zürich (Picture courtesy Andreas Herzog)

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Ein besonders schönes Farbenkleid trägt diese Boeing 767-24Q(ER), N767KS der Mid East Jet (ex Kalair) aus Saudi Arabien (Picture courtesy Andreas Herzog)

 

Schon fast ein Oldtimer ist die 28 jährige A310-304, #1500 der kanadischen Regierung die Premierminister Justin Trudeau ans WEF nach Davos brachte (Picture courtesy Andreas Herzog)

(Picture courtesy Andreas Herzog)

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(Picture courtesy Andreas Herzog)

Die Amerikaner dominierten das Geschehen

Bereits eine Woche vor dem WEF entsandte die US Army aus Wiesbaden, Deutschland fünf Sikorsky UH-60 Blackhawk Hubschrauber nach Dübendorf zur Unterstützung der Super Puma’s der Schweizer Luftwaffe. Dies liess erahnen, dass eine grössere, amerikanische Delegation in Davos zu erwarten war. Bestätigt wurden unsere Vermutungen dann durch die Landung zweier Lockheed C-5M Galaxy (Dover AFB), fünf Boeing C-17 Globemaster III (Charleston AFB), 3 davon am Euroairport-Basel, die allesamt für die aufwendige Logistik wie gepanzerten Limousinen, Material und Personal etc. zuständig waren. So erschien nur wenige Tage später eine hochkarätige Delegation aus Washington, angeführt vom Vize-Präsidenten Joe Biden (Boeing VC-32A), Aussenminister John Kerry (Boeing VC-32A), Justizministerin Loretta Lynch (Boeing C-40B) sowie Gouverneure, Senatoren und Kongressabgeordnete aus verschiedenen Bundesstaaten.
Zeitweise bekam man das Gefühl nicht auf dem Flughafen Zürich zu sein, sondern auf der Andrews Air Force Base bei Washington. Das US-Team für Davos war komplett – nun ja, nicht ganz; einer fehlte noch: Der Star der Woche!

Die Boeing E-4B „Nightwatch“

“DAS” Highlight der Woche!

 

Keine Frage – war die unerwartete Ankunft der  USAF Boeing E-4B aus Le Bourget kommend mit dem amerikanischen Verteidigungsminister Ashton Carter und seiner Delegation das Highlight der WEF-Woche! Nach all dem Groß Aufgebot der Amerikaner in Zürich und Davos erwarteten die meisten Plane-Spotter die Ankunft der „AIR FORCE ONE“ mit Präsident Barak Obama. Weit gefehlt; doch mit spektakulärem Ausgang!
Die Boeing E-4B Advanced Airborne Command Post, auch Doomsday-Plane = Flugzeug des Jüngsten Gerichts genannt, dient der USAF als fliegender Kommandoposten für Krisenfälle. Basierend auf einer Boeing 747-200B soll die E-4B als National Airborne Operations Center die Befehls- und Kommando-gewalt der US-Regierung und -Streitkräfte sicherstellen, wenn die landgestützte Kommunikations-Infrastruktur durch Krieg oder Naturkatastrophen bereits zerstört ist. Vier Exemplare dieses Flugzeuges wurden von der Air Force in den 1970er Jahren bestellt und übernommen.

 

Vier dieser fliegenden Kommandostände Boeing E-4B betreibt die amerikanische Luftwaffe auch heute noch in ihrer Flotte (Picture courtesy Andreas Herzog)

 

Ganz klar der Star der Woche war die E-4B die Verteidigungsminister Ashton Carter nach Zürich-Kloten/Davos brachte!  (Picture courtesy Andreas Herzog)

Entwicklungsgeschichte

   
 

Da sich die USA im Kalten Krieg immer der Gefahr eines nuklearen Angriffs auf ihr Land ausgesetzt sahen, beschloss man, die militärische Führung in einem Ernstfall an Bord eines Flugzeuges zu verlegen, um die Befehlsgewalt so lange und so unabhängig wie möglich aufrechtzuerhalten. 1973 bestellte die Air Force zunächst drei Boeing E-4A. Die erste Maschine wurde im Dezember 1974 ausgeliefert und die dritte im Laufe des Jahres 1975. Vier Jahre später erhielt die US-Luftwaffe eine vierte Maschine die bereits mit neuster Elektronik ausgestattete wurde. Daraufhin wurden die anderen A-Modelle bis 1985 ebenfalls auf den neuesten technischen Stand gebracht und trugen von nun an die Bezeichnung E-4B.
Die Außenhaut der E-4B bietet Schutz gegen den bei Atombombenexplosionen auftretenden elektromagnetischen Impuls (EMP). An Bord befinden sich verschiedenste Kommunikationseinrichtungen, die sämtliche Frequenzbereiche abdecken, unter anderem für Satellitenfunk und für die Ausstrahlung von Rundfunksendungen an die Bevölkerung. Dazu kommen Aufenthalts- und Konferenzräume für das einschließlich der Cockpitbesatzung bis zu 63 Mann starke militärische Personal.

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