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  Duxford Summer Air Show
  Teil 1
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Text:

Urs Schnyder

Pictures:

Urs Schnyder & Michael E. Fader


 

 

De Havilland DH.89A Dragon Rapide G-AKIF (Picture courtesy Michael E. Fader)

De Havilland Canada DHC-6-300 Twin Otter  VP-FAZ (Picture courtesy Michael E. Fader)

       

Die Airshow fand am ersten Juliwochenende statt, und das Hauptthema war in diesem Jahr natürlich der 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten, der zufällig auf den Samstag fiel. Dieses Thema spiegelte sich am Nachmittag in vielen der Vorführungen wider.Es standen auch einige Flugzeuge im Programm, die noch nie zuvor bei einer Airshow in Duxford geflogen waren.

Mit 31`661 Besuchern an beiden Tagen war die Veranstaltung ein Erfolg. Wohin man auch blickte, gab es dicht gedrängte Menschenmengen, sodass es unmöglich war, in einer geraden Linie von A nach B zu gelangen. Eine weitere positive Änderung war, dass der Beginn der Airshow um eine Stunde auf 13.00 Uhr vorverlegt wurde, was gut ist, da so etwas Spielraum bleibt, falls die Vorführungen länger als geplant dauern. Uns fiel auch auf, dass der übliche Ansturm auf die Ausgänge am Ende des Flugprogramms geringer war als in den Vorjahren.

   

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Opening

   

Die Airshows in Duxford werden traditionell von einer Spitfire eröffnet. In diesem Jahr war es die MH434, die seit 40 Jahren in Duxford stationiert ist. Nach erfolgreichen Einsätzen während des Krieges wechselte sie mehrmals den Besitzer, bevor sie 1983 von der Old Flying Machine Company unter der Leitung von Ray Hanna gekauft wurde. Er und sein Sohn Mark flogen die Spitfire sowohl bei Flugvorführungen als auch für Filmaufnahmen. Die wohl berühmteste Szene ist jene, in der Ray unter der Winston-Brücke in der Grafschaft Durham durchflog. Heute verwaltet Rays Tochter Sarah das Flugzeug. Aufgrund seiner historischen Bedeutung wird dieses aber nur sehr wenigen Piloten anvertraut.

   

Supermarine Spitfire IX G-ASJV (Picture courtesy Urs Schnyder)

Supermarine Spitfire IX G-ASJV (Picture courtesy Urs Schnyder)

Supermarine Spitfire IX G-ASJV (Picture courtesy Urs Schnyder)

Supermarine Spitfire IX G-ASJV (Picture courtesy Michael E. Fader)

Supermarine Spitfire IX G-ASJV (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

U.S. Air Force

   
 

Nur am Samstag gab es einen Überflug der B-17 „Sally B“ und einer Boeing KC-135R Stratotanker. „Sally B“ hatte in der Woche vor der Flugschau das Emblem der 100th Bombardement Group auf ihrer Heckflosse erhalten, ein schwarzes „D“ in einem weißen
Quadrat. Dies ist heute auch das Emblem des in Mildenhall stationierten 100th Air Refuelling Wing.

Im Anflug aus östlicher Richtung, gelang es ihnen trotz ihrer unterschiedlichen Geschwindigkeiten, gleichzeitig über dem Flugplatz zu sein. Es gab nur einen gemeinsamen Überflug, doch die KC-135R flog einen großen Kreis und machte noch einen weiteren Überflug alleine, bevor sie wieder nach Mildenhall zurückkehrte. Nach dem Abflug der KC-135 flog die „Sally B“ ihre eigene Vorführung, die mit einem Überflug mit zwei rauchenden Triebwerken endete, um all jener zu gedenken, die von einem Einsatz nicht zurückgekehrt sind.

   

Stratotanker & Flying Fortress(Picture courtesy Urs Schnyder)

Stratotanker & Flying Fortress (Picture courtesy Michael E. Fader)

Boeing KC-135R Stratotanker 60-0324 (Picture courtesy Urs Schnyder)

Boeing KC-135R Stratotanker 60-0324  (Picture courtesy Michael E. Fader)

Boeing B-17G Flying Fortress G-BEDF (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Boeing B-17G Flying Fortress G-BEDF (Picture courtesy Urs Schnyder)

Boeing B-17G Flying Fortress G-BEDF (Picture courtesy Urs Schnyder)

Boeing B-17G Flying Fortress G-BEDF (Picture courtesy Urs Schnyder)

Boeing B-17G Flying Fortress G-BEDF (Picture courtesy Michael E. Fader)

Boeing B-17G Flying Fortress G-BEDF (Picture courtesy Michael E. Fader)

       

Royal Air Force

   
 

Die RAF war mit zwei Programmpunkten vertreten: dem Eurofighter Typhoon und dem „Battle of Britain Flight“. Am Samstag musste der Typhoon aufgrund eines technischen Problems bereits nach einem einzigen Überflug abbrechen. Das Problem konnte behoben werden, sodass Flt Lt Tom Nation von der 29. Staffel am Sonntag seine Vorführung wie geplant absolvieren konnte. Wie erwartet war dies der lauteste Flug des gesamten Nachmittags. Überraschenderweise packten einige Besucher nach Ende dieser Vorführung ihre Sachen zusammen und gingen.

Der „Battle of Britain Flight“ flog am Samstag mit der Dakota, da die Lancaster derzeit in Duxford einer umfassenden Wartung unterzogen wird. Die Dakota präsentiert sich nun in einer attraktiven Ostasien-Lackierung. Am Sonntag wurde sie jedoch von einer Spitfire V und einer Hurricane IIc in einer ungewöhnlichen schwarzen Nachtjäger-Lackierung eskortiert. Die Flugvorführung schien sich ein wenig von den Vorjahren zu unterscheiden, als die Jäger meist ihre Unterseiten zeigten. Diesmal flogen sie auch Passagen, bei denen ihre Oberseite und die Seiten zu sehen waren

   

Eurofighter Typhoon FGR.4 ZK313 (Picture courtesy Michael E. Fader)

Eurofighter Typhoon FGR.4 ZK313 (Picture courtesy Urs Schnyder)

Eurofighter Typhoon FGR.4 ZK313 (Picture courtesy Urs Schnyder)  

Eurofighter Typhoon FGR.4 ZK313 (Picture courtesy Michael E. Fader)

Eurofighter Typhoon FGR.4 ZK313 (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Eurofighter Typhoon FGR.4 ZK313 (Picture courtesy Urs Schnyder)  

Battle of Britain Memorial Flight (Picture courtesy Urs Schnyder)

Battle of Britain Memorial Flight (Picture courtesy Urs Schnyder)

Eurofighter Typhoon FGR.4 ZK313 (Picture courtesy Urs Schnyder)

Hawker Hurricane Mk IIC LF363  (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Hurricane & Spitfire (Picture courtesy Urs Schnyder)

Supermarine Spitfire Mk Vb AB910 (Picture courtesy Urs Schnyder)

Douglas Dakota ZA947(Picture courtesy Urs Schnyder)

Douglas Dakota ZA947(Picture courtesy Urs Schnyder)

Douglas Dakota ZA947 (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Royal Jordanian Falcons

   
 

Zum ersten Mal bei einer Airshow in Duxford zu Gast waren die „Royal Jordanian Falcons“, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Mit vier Extra 330LX Kunstflugzeugen touren sie während der Sommermonate durch Europa und besuchen verschiedene Flugshows und Länder. Da ihre Flugzeuge im Vergleich zu Jets relativ kostengünstig sind, sind sie wahrscheinlich die kosteneffizientesten Botschafter ihres Landes. Leider zogen während ihrer Vorführung einige sehr dunkle Wolken auf, was die Wirkung ihrer Darbietung beeinträchtigte. Das war schade, denn sie hätten einen blauen Himmel verdient gehabt

   

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

   

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

   

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

   

L-Birds

   

Die Piper Cubs wurden während der Landung in der Normandie und danach als Beobachtungsflugzeuge eingesetzt. Obwohl ihr Einsatz als „Asien-Szenario“ bezeichnet wurde, kamen sie in Vietnam nie zum Einsatz. In diesem Jahr gab es auch einen Besucher aus Frankreich, eine Cub, die als U.S. Navy NE-1 Cub lackiert war und den Namen „Little Blue Cloud“ trug. Sie war von 1942 bis 1943 bei der Airship Squadron ZP-32 in Kalifornien für Patrouillen- und U-Boot-Abwehr im Einsatz. Sie befindet sich im Besitz der französischen Sektion der Commemorative Air Force.

   

Piper Cub Flight (Picture courtesy Urs Schnyder)

Piper Cub Flight (Picture courtesy Urs Schnyder)

Piper NE-1 “Little Blue Cloud” F-GHLQ  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Piper J-3 Cub G-BOXJ (Picture courtesy Urs Schnyder)

Piper J-3 Cub G-BECN (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Piper Cub Flight (Picture courtesy Michael E. Fader)

Piper Cub Flight (Picture courtesy Michael E. Fader)

Piper J-3 Cub G-BOXJ (Picture courtesy Michael E. Fader)

Piper NE-1 “Little Blue Cloud”F-GHLQ (Picture courtesy Michael E. Fader)

Piper J-3 Cub G-BECN  (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Jet Pitts

   

Die Jet Pitts ist eigentlich ein komplett umgebautes Flugzeug, das im Vergleich zum Standardmodell zahlreiche Änderungen aufweist. Sie verfügt über zwei Triebwerke mit einem Schub von jeweils 770 kp, die zu beiden Seiten des Cockpits angebracht sind. Diese beiden Triebwerke erzeugen einen Schub, der das Gewicht des Flugzeugs übersteigt, und ermöglichen es John Goodwin somit, in der Luft zu schweben. Am Boden rollt John manchmal nur mit den Jet Triebwerken und stehendem Propeller, was einen ungewöhnlichen Anblick bietet.

   

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

   

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Vietnam

   

Zwei bisher noch nicht gesehene Flugzeuge an einer Duxford Airshow waren die North American OV-10B Bronco aus Belgien und die Cessna C337G Skymasters aus Spanien Nach der Bruchlandung der französischen Bronco in Polen ist dies wahrscheinlich die einzige, die wir für eine Weile werden fliegen sehen. Sie wurde in einer Serie von 18 Exemplaren für die deutsche Luftwaffe als Zielschlepper gebaut und war von den 1960er Jahren bis zu ihrer Ablösung durch die Pilatus PC-9 im Jahr 1990 im Einsatz. Sie trägt nach wie vor ihre deutsche Lackierung.

Die Cessna C337G Skymasters der „Patrulla Quijote“ sind ehemalige portugiesische Flugzeuge, die restauriert wurden, um die O-2 Skymasters der US-Luftwaffe des 19. Tactical Air Support Squadron während des Vietnamkriegs darzustellen. Auffällig waren die Aufschriften „FAC“ und „DON’T SHOOT“, auf ihrer Flügeloberseite, die auf ihre Rolle als Forward Air Controller hinweisen, die Luftangriffe leiten. Während ihrer Vorführung flogen sie größtenteils in taktischer Formation und setzten dabei ihr Rauchsystem ein.

   

Pilot Tony de Bruyn (Picture courtesy Michael E. Fader)

North American OV-10B Bronco G-ONAA (Picture courtesy Michael E. Fader)

Reims-Cessna FTB335G Super Skymaster (Picture courtesy Michael E. Fader)

Reims-Cessna FTB335G Super Skymaster (Picture courtesy Urs Schnyder)

Reims-Cessna FTB335G Super Skymaster (Picture courtesy Urs Schnyder)

   
 

Reims-Cessna FTB335G Super Skymaster EC-IPL (Picture courtesy Urs Schnyder)

Reims-Cessna FTB335G Super Skymaster EC-IPL (Picture courtesy Urs Schnyder)

Reims-Cessna FTB335G Super Skymaster EC-MYM(Picture courtesy Urs Schnyder)

North American OV-10B Bronco G-ONAA (Picture courtesy Urs Schnyder)

North American OV-10B Bronco G-ONAA (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

(Picture courtesy Michael E. Fader)

North American OV-10B Bronco G-ONAA (Picture courtesy Urs Schnyder)

North American OV-10B Bronco G-ONAA (Picture courtesy Michael E. Fader)

North American OV-10B Bronco G-ONAA (Picture courtesy Urs Schnyder)

Reims-Cessna FTB335G Super Skymaster EC-MYM (Picture courtesy Michael E. Fader)


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Published: 19. July 2026

Written: 13. July 2026

Report No. 371

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