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"Wings & Friends"
at Grenchen |
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Text: |
Michael E. Fader |
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Pictures: |
Michael E. Fader |
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(Picture courtesy
Michael E. Fader) |
Lightwing AC4 (Picture courtesy
Michael E. Fader) |
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Am
Wochenende des 10. und 11. Juli 2026 konnte das Redaktorenteam erneut
eine Schweizer Airshow besuchen. Anlässlich des 95-jährigen Jubiläums
des Flughafens Grenchen fand die Veranstaltung „Wings & Friends“ statt.
Gemäss den Organisatoren besuchten an beiden Veranstaltungstagen –
Freitag und Samstag – jeweils rund 15'000 Zuschauerinnen und Zuschauer
das Flughafenfest. Insbesondere für den Freitag erscheint diese Zahl
jedoch eher hoch gegriffen, da der Eindruck vor Ort auf eine deutlich
geringere Besucherzahl schliessen liess. Der positiven Stimmung und dem
gelungenen Anlass tat dies jedoch keinerlei Abbruch.
Einmal mehr zeigte sich,
welche beeindruckende Vielfalt und Schönheit die Schweizer Aviatik zu
bieten hat. Beinahe wäre die Veranstaltung allerdings ganz anders
verlaufen: Ursprünglich war für den 11. und 12. Juli 2026 eine grosse
Airshow geplant. Da sich der Veranstalter und der Flughafen Grenchen
jedoch nicht auf einen gemeinsamen Vertrag einigen konnten, musste
dieses Vorhaben aufgegeben werden. Anstelle der ursprünglich
vorgesehenen Airshow wurde schliesslich am 10. und 11. Juli 2026 das
kleinere und familiärere zweitägige Flughafenfest „Wings & Friends“
durchgeführt. Organisiert wurde der Anlass von einer flughafeneigenen
Taskforce. |
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Mc Donnell
Douglas F/A-18 Hornet(Picture courtesy
Michael E. Fader) |
Noorduyn AT-16
Harvard IIb HB-RDN(Picture courtesy
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Airbus H-145
HB-TIB (Picture courtesy
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Antonov An-2
HA-ABA (Picture courtesy
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Pipistrel Velis
Electro HB-SYK (Picture courtesy
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Die Flugvorführungen waren
bewusst als typisch schweizerische Airshow konzipiert und kamen nahezu
vollständig ohne ausländische Beteiligung aus. Die einzige Ausnahme
bildete die Douglas C-47B Skytrain (N150D) in amerikanischer Bemalung.
Sämtliche übrigen Flugzeuge stammten aus der Schweizer Aviatik oder
trugen eine Schweizer Bemalung und unterstrichen damit den nationalen
Charakter der Veranstaltung.
Eröffnet wurde die Airshow
am Freitagmorgen um 9.00 Uhr mit einem eindrucksvollen Slow Pass zweier
F/A-18 Hornets der Schweizer Luftwaffe im Rahmen des
Luftpolizeidienstes. Eine der beiden Maschinen wurde von Roger Mathys
geflogen.Roger Mathys, der Bruder des bekannten Warbird-Sammlers Hugo
Mathys, dessen Flugzeuge kaum noch einer näheren Vorstellung bedürfen.
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Nieuport 23C-1
"Egerkingen"
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Die
Nieuport 17, aus der später die Version 23C-1 hervorging, wurde erstmals
1916 gebaut und zählte zu den meistgeflogenen Jagdflugzeugen des Ersten
Weltkriegs. Im Juni 1917 konnte die Schweizer Fliegertruppe fünf dieser
leistungsfähigen Jagdflugzeuge zur Verstärkung ihrer Flotte beschaffen.
Die bei SA Établissements Nieuport in Issy-les-Moulineaux (Seine)
gebauten Maschinen der Ausführung 23C-1 erhielten in der Schweiz die
Immatrikulationsnummern 601 bis 605.
Wie alle Flugzeuge mit einem
Rotationsmotor weist auch die Nieuport 23C-1 eine technische
Besonderheit auf, auf die Sprecher Peter Brotschi während der Vorführung
anschaulich hinwies. Der Motor verfügt über keinen Gashebel und kann
deshalb nicht wie bei modernen Flugzeugen über die Leistungszufuhr
geregelt werden. Die Drehzahl wird ausschliesslich über die Zündung
beeinflusst: Entweder läuft der Motor mit voller Leistung, oder die
Zündung wird kurzzeitig unterbrochen, um die Leistung zu reduzieren.
Diese Eigenheit macht das Fliegen der Nieuport besonders anspruchsvoll.
Eine weitere
Besonderheit der Maschine ist das montierte Maschinengewehr. Anders als
bei vielen historischen Flugzeugen handelt es sich dabei nicht um eine
Replik, sondern um eine originale Waffe, die für Vorführungen mit
Platzpatronen verwendet werden darf. Isidor von Arx liess es sich nicht
nehmen, das Maschinengewehr während seines Displays mit Platzpatronen
abzufeuern und damit einen eindrucksvollen Eindruck der Luftkämpfe aus
jener Zeit zu vermitteln. |
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Pilatus |
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Peter
Daetwyler und Beat Roos sind die treibenden Kräfte hinter dem „Yeti-Porter“.
Die Geschichte dieser Pilatus Porter mit der Werknummer s/n 540 ist
ebenso spannend wie aussergewöhnlich.
Die Maschine wurde 1962 als
Pilatus PC-6/350 mit einem Kolbenmotor gebaut. Nach einigen Jahren als
Demonstrationsflugzeug bei Pilatus wurde sie 1965 nach Kanada verkauft
und gelangte später in die USA. Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb
Flyporter LLC in Kanada die Maschine im Jahr 2015 und verkaufte sie in
nicht flugfähigem Zustand an Philipp Sturm. Dieser initiierte das
Projekt, die Maschine als „Yeti-Porter“ in den Farben der historischen
Swiss Dhaulagiri Expedition von 1960 – deren Originalflugzeug die
Werknummer s/n 337 trug – zu restaurieren und zunächst als
Ausstellungsstück ins Verkehrshaus in Luzern zu bringen. Von 2017 bis
2020 war der Porter dort zu sehen und erinnerte an den legendären
Einsatz eines Pilatus Porter im Himalaya.
Nach einer jahrelangen und
umfassenden Totalrevision hob der „Yeti-Porter“ am 14. Januar 2022 in
Langenthal zu seinem zweiten Erstflug ab. Das Flugzeug trug zu diesem
Zeitpunkt noch die amerikanische Registrierung N283SW. Heute ist die
Maschine unter der Schweizer Immatrikulation HB-FAN unterwegs und
begeistert an Flugveranstaltungen als fliegendes Denkmal eines
bedeutenden Kapitels der Schweizer Luftfahrtgeschichte. |
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Das PC-7 SUBITO Team ist die
offizielle Vorführformation des Flieger-museums Altenrhein. Sie besteht in
der Regel aus drei Pilatus PC-7-Trainingsflugzeugen, die einst bei der
Schweizer Luftwaffe im Einsatz standen. Aus wirtschaftlichen Gründen sind
die Maschinen heute in der Republik San Marino immatrikuliert.
Mit präzisem Formationsflug und wirkungsvollen Raucheffekten bot das Team
eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Vorführung. Hinter den Displays
steckt jedoch weit mehr als fliegerisches Können: Mit grossem Engagement
setzt sich das Fliegermuseum Altenrhein dafür ein, diese historischen
Flugzeuge flugfähig zu erhalten. Dadurch bleibt der Nachwelt nicht nur ein
statisches Ausstellungsstück erhalten, sondern ein lebendiges Stück
Schweizer Luftfahrtgeschichte, das auch künftig in der Luft erlebt werden
kann. |

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Stinson L-5 Sentinel |
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Die
Stinson L-5 Sentinel blickt auf eine aussergewöhnliche und bewegte
Geschichte zurück. Am Steuer der Maschine mit der amerikanischen
Seriennummer 42-99186 sass Leutnant Roy G. Abbott, der zusammen mit
einem Passagier für die 324th Fighter Group einen Aufklärungsflug über
Frankreich durchführte. Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse
verirrte sich die Besatzung jedoch in den Schweizer Luftraum. Dort wurde
das Flugzeug von der Schweizer Fliegerabwehr beschossen und beschädigt.
Abbott war daraufhin gezwungen, die Stinson bei Les
Vacheries-des-Genevez im westlichen Jura notzulanden. Die Besatzung
wurde interniert, während das Flugzeug nach Dübendorf überführt wurde.
Nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs übernahm die Schweizer Flugwaffe die Maschine und setzte sie
ab 1945 unter der Bezeichnung A-96 ein. Vier Jahre später, 1949, wurde
sie an die Vereinigten Staaten zurückgegeben. Bereits ab 1950 kehrte die
Stinson jedoch in die Schweiz zurück und stand bis 1968 bei
verschiedenen zivilen Fluggruppen im Einsatz.
Erst 2004 wurde das Flugzeug
in Kaposvár (Ungarn) umfassend restauriert und wieder flugfähig gemacht.
Anschliessend kehrte es in die Schweiz zurück, wo es unter der
historischen Kennung A-96 und der zivilen Immatrikulation HB-TRY erneut
in die Luft ging. Heute gehört die geschichtsträchtige Stinson dem
Antonov Verein Grenchen, der sie mit grossem Engagement flugfähig erhält
und regelmässig an Flugveranstaltungen präsentiert. |
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Classic Formation |
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Hugo
Mathys gehört zu den bedeutendsten privaten Unterstützern der
historischen Aviatik in der Schweiz. Der aus der Region Grenchen
stammende Unternehmer und Pilot hat über viele Jahre eine beeindruckende
Sammlung historischer Flugzeuge aufgebaut und damit wesentlich dazu
beigetragen, dass klassische Flugzeuge nicht nur in Museen zu sehen
sind, sondern weiterhin am Himmel erlebt werden können.
Ein weiterer Höhepunkt der
Veranstaltung war daher der Auftritt der Classic Formation. Die in
Grenchen beheimatete Formation steht für die Pflege und den Erhalt
historischer Verkehrsflugzeuge und begeistert das Publikum mit einem
einzigartigen Zusammenspiel von vier klassischen Maschinen. Angeführt
wird die Formation von der legendären Douglas DC-3, begleitet von drei
Beechcraft Model 18. Die eleganten Linien der Oldtimer, der
unverwechselbare Klang der Sternmotoren und der präzise geflogene
Formationsflug vermitteln eindrucksvoll den Charme der goldenen Ära der
Luftfahrt. |
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Junkers F-13 |
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Die
Junkers F-13 HB-RIM ist der Prototyp eines flugfähigen Nachbaus des
weltweit ersten vollständig aus Metall gefertigten Verkehrsflugzeugs.
Das Projekt wurde ab 2013 unter der Leitung des ehemaligen
Rimowa-Eigentümers Dieter Morszeck realisiert. Obwohl die Maschine dem
Original von 1919 äusserlich nahezu bis ins Detail entspricht, verfügt
sie über moderne Technik und erfüllt die heutigen
Lufttüchtigkeitsvorschriften. Ihren Erstflug absolvierte die HB-RIM am
15. September 2016 in Dübendorf. Nach einigen Jahren als Vorführflugzeug
in den USA kehrte sie 2023 in die Schweiz zurück. Heute zählt sie zu den
eindrucksvollsten fliegenden Botschaftern der frühen Verkehrsfliegerei
und begeistert mit ihrem unverwechselbaren Wellblech-Design regelmässig
das Publikum an Flugveranstaltungen. |
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Grenchen |
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Die
Flugschule Grenchen, eine der grössten Flugschulen der Schweiz und
Ausbildungsstätte zahlreicher angehender Pilotinnen und Piloten der
Schweizer Luftwaffe, demonstrierte eindrücklich das Vorgehen bei einem
Leistungsverlust des Triebwerks. Solche Notverfahren gehören zur
Standardausbildung und werden regelmässig mit Flugschülern trainiert.
Dabei wird die Motorleistung auf Leerlauf reduziert, um einen
Triebwerksausfall realistisch zu simulieren. Erst unmittelbar vor dem
Aufsetzen wird wieder Leistung gesetzt, sodass bei Bedarf ein
Durchstarten möglich wäre. Der Pilot demonstrierte dieses Verfahren
eindrucksvoll und führte die simulierte Notlandung souverän und präzise
durch. |
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Im Anschluss zeigte die
Feuerwehr des Flughafens Grenchen den Zuschauern den Ablauf eines
Rettungseinsatzes nach einer Notlandung. Simuliert wurde ein
Triebwerksbrand an einem auf der Piste stehenden Flugzeug. Mit einem
Flugfeldlöschfahrzeug und einer rund fünfköpfigen Einsatzmannschaft
wurde der Brand innert kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht und
gelöscht. Die Vorführung vermittelte eindrucksvoll, wie rasch und
professionell die Flughafenfeuerwehr im Ernstfall reagiert. |
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Zu den ältesten Flugzeugen
auf dem Flugplatz Grenchen zählt der DFS Zögling. Das historische
Schulsegelflugzeug wurde während vieler Jahre mit grossem Engagement
restauriert und schliesslich wieder in einen flugfähigen Zustand
versetzt.
Der Start erfolgte im
traditionellen Autoschleppverfahren. Dabei wird das Segelflugzeug von
einem Fahrzeug beschleunigt und in die Luft gezogen. Die auf diese Weise
erreichbare Ausklinkhöhe ist jedoch vergleichsweise gering, weshalb dem
Piloten lediglich eine kurze Platzrunde möglich war. Hinzu kommt, dass
der DFS Zögling aufgrund seiner einfachen Konstruktion und des offenen
Gitterrumpfes über einen deutlich schlechteren Gleitwinkel verfügt als
moderne Segelflugzeuge. Gerade diese ursprüngliche Bauweise vermittelt
jedoch einen eindrucksvollen Eindruck von den Anfängen der
Segelfliegerei und macht jede Vorführung zu einem besonderen Erlebnis. |
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Deutlich schneller unterwegs
waren die beiden Kunstflugmaschinen, die das Publikum mit ihren
dynamischen Vorführungen begeisterten. Daniel Pejer zeigte mit seiner
XtremeAir Sbach 342 (D-EJXA) ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches
Acro-Programm, bei dem die Leistungsfähigkeit des modernen
Kunstflugzeugs eindrucksvoll zur Geltung kam.
Ganz auf Geschwindigkeit und
Leistung ausgelegt ist hingegen die Turbine Legend (N3YZ). Das
High-Performance-Selbstbauflugzeug wird von einem leistungsstarken
Walter M601 Turboprop-Triebwerk mit rund 745 PS angetrieben und verfügt
bei einem Leergewicht von etwa 923 kg über ein aussergewöhnliches
Leistungsgewicht. Marc Rollier präsentierte die Maschine eindrucksvoll
und demonstrierte deren enorme Beschleunigung, die beinahe an einen
Düsenjäger erinnert. |
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XtremeAir Sbach
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XtremeAir Sbach
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Round Canopy Team Suisse |
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Für
den internationalen Akzent der Airshow sorgte das Round Canopy Parachuting Team Suisse. Mit
einem authentisch gestalteten Lager, originalen Fahrzeugen aus dem
Zweiten Weltkrieg sowie historisch korrekten Uniformen aus der Zeit um
1944 zeigten die Reenactors eindrucksvoll, mit welchem Aufwand
historische Darstellungen umgesetzt werden können.
Dabei blieb es nicht bei der
Präsentation am Boden: Zehn Fallschirmspringer führten einen
authentischen Absprung aus einer Douglas C-47B Skytrain mit historischen
Rundkappenschirmen durch. Die Springer wurden in einer Höhe von rund
1'200 Metern über dem Flugplatz in zwei Gruppen zu je fünf Personen
abgesetzt.
Alle Teilnehmer landeten
sicher auf dem Flugplatzgelände. Dies ist bei Rundkappenschirmen
keineswegs selbstverständlich, denn im Gegensatz zu modernen
Flächenfallschirmen lassen sich diese nur sehr eingeschränkt steuern.
Gerade diese ursprüngliche Technik vermittelte einen eindrucksvollen
Eindruck von den Luftlandeoperationen der 1940er-Jahre. |
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Patrouille Suisse |
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Der
Kommentator der Airshow, Peter Brotschi, wies ausdrücklich darauf hin,
dass dies voraussichtlich der letzte Auftritt der Patrouille Suisse in
Grenchen gewesen sei. Nach der aktuellen Planung soll das
traditionsreiche Team Ende 2027 aufgelöst werden, da die Ausmusterung
der betagten Northrop F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe für diesen
Zeitraum vorgesehen ist.
Die Patrouille Suisse
besteht aus sechs aktiven Berufsmilizpiloten sowie dem Kommandanten –
aktuell Nils Hämmerli. Alle Piloten sind hauptberuflich als
Militärpiloten auf der McDonnell Douglas F/A-18 Hornet der Schweizer
Luftwaffe tätig.
Den Freitag nutzte das Team
zudem für besondere Aufnahmen: Aus einer F/A-18 Hornet heraus wurden
Luftbilder der Patrouille Suisse während ihres Displays erstellt. Für
die Zuschauer bot sich dadurch ein ungewohnter Anblick, denn neben den
sechs rot-weissen Tiger-Jets war gleichzeitig auch eine Hornet am Himmel
zu sehen.
Bleibt zu hoffen, dass die
bewährten Northrop F-5E Tiger noch länger im Einsatz gehalten werden
können und die Patrouille Suisse ihre eindrucksvollen Vorführungen auch
über das Jahr 2027 hinaus fortsetzen darf. |
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Das Flugprogramm war
abwechslungsreich, ansprechend zusammengestellt und bot eine gelungene
Mischung aus historischen und modernen Flugzeugen. Auch die Organisation
des gesamten Anlasses hinterliess einen positiven Eindruck.
Trotzdem gab es einige
Punkte, die Anlass zu Kritik gaben. Mit einem Eintrittspreis von CHF
30.– sowie zusätzlichen CHF 20.– für das Parkieren lagen die Kosten für
Besucherinnen und Besucher vergleichsweise hoch. Auch das gastronomische
Angebot war eher begrenzt. Besonders an einem heissen Sommertag wäre
zudem ein grösseres Angebot an alkoholfreien Getränken wünschenswert
gewesen. Dass grosse Mengen Bier ausgeschenkt wurden, wirkte angesichts
der hohen Temperaturen etwas unpassend. |
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