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  Dornier Museum Friedrichshafen
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Text:

Michael E. Fader

Pictures:

Michael E. Fader


 

 

Dornier Museum
Claude-Dornier-Platz 1,
88046 Friedrichshafen 
Tue. - Sat. 10:00 bis 17:00 Uhr

Admission: 14.-€ (2026)
www.dorniermuseum.de

Tel. +49 7541 48 736 11 

   

Das Dornier-Museum in Friedrichshafen ist eines der wenigen Museen das sich nur einem Flugzeughersteller widmet. Dies ist aber nicht negativ, sondern zeigt in welchen Feldern die Firma Dornier tätig war. Insbesondere die Lizenzproduktion oder Teilproduktion sind dabei recht interessant. Wings-Aviation hat das Museum 2017 und 2026 besucht. Die Eröffnung fand am 24. Juli 2009 statt. Injiziert wurde das Museum vom dritten Sohn Claude Dorniers (1884–1969) Silvius Dornier. Träger des Museums ist die Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt.

   
(Photo courtesy Michael E. Fader) (Photo courtesy Michael E. Fader) (Photo courtesy Michael E. Fader) (Photo courtesy Michael E. Fader) Die grosse Halle (Photo courtesy Michael E. Fader)  

Maschinen auf der Frühzeit der Firma Dornier existieren eigentlich keine mehr. Daher wird die Geschichte der Firma mittels Bildern und Modellen sowie Filmen dargestellt Dabei ist auffallend, dass der zweite Weltkrieg hier praktisch ausgespart wird und nur ein Randthema darstellt.

Zwei Maschinen der Vorkriegszeit sind in der grossen Halle ausgestellt. Eine Dornier Merkur und eine Dornier Wal. Beides sind Replikas welche bis ins kleinste Detail korrekt, aber nicht Flugfähig sind.
Die Dornier Merkur hatte am 10. Februar 1925 Ihren Erstflug und war ein Passagierflugzeug für 6-8 PAssagiere. Am 24. und 29. Juni 1926 stellte eine Maschine mit Walter Mittelholzer und Georg Zinsmaier als Piloten sieben Weltrekorde auf, indem sie zum Beispiel die rund 7'000 km lange Strecke Friedrichshafen–Berlin–Königsberg–Moskau–Tiflis–Baku–Charkow ohne Zwischenfälle zurücklegte. Insgesamt wurden 50 Maschinen der Merkur gebaut, von denen viele auch in Bolivien, Brasilien, Chile, Japan, Kolumbien (Einsatz mit Schwimmern bei der SCADTA), der Schweiz und in der UdSSR geflogen wurden. In Japan erfolgte ein Lizenzbau.

Die Dornier Wal ist eines der erfolgreichsten Flugboot-Baureihe von Dornier. Die Wal war ein abgestrebter Hochdecker, dessen zwei Motoren in einer Tandemgondel oberhalb der Tragflächen angeordnet waren. Die Tragflächen waren eine mit Stoff bespannte Metallkonstruktion. 
Die Nachbildung im Museum trägt die Kennzeichnung der legendären „Amundsen“ Wal N25. Am 21. Mai 1925 startete der Polarforscher Roald Amundsen mit zwei Wal-Maschinen von Spitzbergen, das sie per Schiff erreicht hatten, die Amundsen-Ellsworth-Flugexpedition zum Nordpol. Die beiden Wal-Flugboote mit den norwegischen Kennzeichen N24 und N25, hatten 360-PS-Rolls-Royce-Eagle-IX-Motoren und waren durch Amundsen speziell für den Arktis-Flug hergerichtet worden. 250 km vor dem Nordpol musste die N25 wegen eines Motorproblems notlanden. N24 landete darauf in der Nähe und wurde so stark beschädigt, dass sie aufgegeben werden musste. Drei Wochen brauchte die Mannschaft, um für die andere Maschine auf dem Eisfeld eine Startbahn herzurichten. Kapitän Hjalmar Riiser-Larsen gelang es, die mit beiden Besatzungen (sechs Mann, unter anderem auch der Sponsor Lincoln Ellsworth) überladene N25 auf der kurzen Bahn zu starten und an der Nordküste Nordostlands (Spitzbergen) zu wassern. Ein zufällig passierender Robbenfänger schleppte die Maschine nach Ny-Ålesund, wo die Flieger am 18. Juni 1925 wieder eintrafen.

   

Die grosse Halle (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Merkur D-1108 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Merkur D-1108 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Merkur D-1108 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Merkur D-1108 (Photo courtesy Michael E. Fader)

 
   

Donier Merkur D-1108 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Merkur D-1108 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Merkur D-1108 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Merkur D-1108 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Wal N-25 (Photo courtesy Michael E. Fader)

 
   

Donier Wal N-25 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Wal N-25 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Wal N-25 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Wal N-25 (Photo courtesy Michael E. Fader)

Donier Wal N-25 (Photo courtesy Michael E. Fader)

 

Aircraft in Detail

   

Typischerweise nicht mit Dornier in Verbindung gebracht wird die französische Breguet BR  Atlantic. Doch Dornier war als Subkontrakter in der Entwicklung und Produktion an dieser Maschine beteiligt. Im Museum ist eine ehemalige Maschine der Deutschen Marine ausgestellt die auch inwendig besichtigt werden kann. Weiter ist eine Fiat G-91R und eine Alpha Jet ausgestellt. Bei der letzteren war recht bekannt, dass Dassault und Dornier hier zusammengearbeitet haben.

   
           
 
List of aircraft on site
Breguet BR1150 61 + 04
Dornier Wal (Replica) N-25

Fiat G-91R Gina

31 + 35

Alpha Jet 01
Merkur (Replica) D-1103
Dornier Do-29 YA-101
Dornier Do-31 D-9530
Do-27 11 o 90 Spain
Do-27 D-EKUI
Do-28 CA + 041
Do-28 Skyservant 58 + 85
Do-128 Polar 4 D-CICE
Do-228-200 D-ICDO
Do-328 Jet D-BEJR
Dornier Kiebitz 89 + 23
DoTNT D-IFNT
Messerschmidt Bf109G-2 Leihgabe
 
     
   
    Dornier Alpha Jet 01 (Photo courtesy Michael E. Fader)
   
Dornier Alpha Jet 01 (Photo courtesy Michael E. Fader) Fiat G-91R Gina 31 + 35 (Photo courtesy Michael E. Fader) Fiat G-91R Gina 31 + 35 (Photo courtesy Michael E. Fader)
   
Fiat G-91R Gina 31 + 35 (Photo courtesy Michael E. Fader) Fiat G-91R Gina 31 + 35 (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-27 Spain 11 o 90 (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-27 D-EKUI (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-27 D-EKUI (Photo courtesy Michael E. Fader)

In der Nachkriegszeit hat Dornier vor allem auf leichte Transportflugzeuge wie die Donrier Do-27 und die Do-28 gesetzt. Insbesondere die Do-28-3 Skyservant hat hier eine Familie von Flugzeugen begründet die das Standbein der Firma waren. Aus der Do-28 wurde die Do-128 und dann de Do-228 entwickelt. Den Abschluss bildete dann die Do-328 die in Turboprop- und Jet-Konfiguration erhältlich war.

   
Dornier Do-27 D-EKUI (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-27 D-EKUI (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-28 CA+041 (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-28 CA+041 (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-28 CA+041 (Photo courtesy Michael E. Fader)
   
Dornier Do-28 Skyservant 58 + 85 (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-28 Skyservant 58 + 85 (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-128 Polar 4 D-CICE (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-128 Polar 4 D-CICE (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-128 Polar 4 D-CICE (Photo courtesy Michael E. Fader)
   
Do-128 Polar 4 D-CICE (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-228-200 D-ICDO (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-228-200 D-ICDO (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-228-200 D-ICDO (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-228-200 D-ICDO (Photo courtesy Michael E. Fader)  
   
Do-328Jet D-BEJR (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-328Jet D-BEJR (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-328Jet D-BEJR (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-328Jet D-BEJR (Photo courtesy Michael E. Fader) Do-328Jet D-BEJR (Photo courtesy Michael E. Fader)  
   

Prototypes

   

In den späten 50er Jahren Jahren wurden Prototypen von Senkrecht startenden Flugzeuge entwickelt, von denen aber keines die Serienreife erreichte. Zu sehen sind im Museum die Do-29 und als Gateguard die Do-31. Es ist auffallend, dass die Maschinen in einem sehr guten Zustand sind.

   
  Dornier Do-29 YA-101  (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-29 YA-101  (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-31 D-9530 (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-31 D-9530 (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier Do-31 D-9530 (Photo courtesy Michael E. Fader)
   
Dornier Do-31 D-9530 (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier TNT (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier TNT (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier TNT (Photo courtesy Michael E. Fader) Dornier TNT (Photo courtesy Michael E. Fader)

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Published: 10. May 2026

Written: 14. November 2025

Report No. 365

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