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Kent Battle of Britain Museum
(2023) |
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Text: |
Michael E. Fader |
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Pictures: |
Michael E. Fader |
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Kent
Battle of Britain Museum
Aerodrome Road
Hawkinge, Folkestone
Kent CT18 7AG
Tuestday to Sunday 10.00 - 17.00 h (summer)
Admission £10
www.kbobm.org
Tel. +44 1303 893 140 |
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Im
Rahmen der Herbstreise besuchte der Autor das Kent Battle of Britain Museum
in Hawkinge. Die
Abklärungen von Urs Schnyder ergaben, dass das Photograpieren im Museum
nicht erlaubt sei. Vor Ort bestätigte sich dieser Umstand der in der
Natur der ausgestellten Gegenstände zu finden ist. Akribisch wurden
einzelne Schicksale von Britischen und Deutschen Piloten aufgezeigt die
in der Luftschlacht um England im Einsatz waren und oftmals Ihr Leben
für das Vaterland liessen. Teile der abgeschossenen Maschinen und auch
Uniformteile werden ausgestellt und zeugen vom Leben und eben auch vom
Sterben der Piloten. Aus Pieteätsgründen ist daher das Photograpieren in
den Hallen untersagt, da auch Persönliche Ausrüstungsgegen-stände
der Pilotengezeigt werden.
Die in diesem Bericht gemachten Photos entstanden
unter Aufsicht der Museumspersonals und waren nur in der Freifläche
zwischen den Hallen möglich. |
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(Picture courtesy
Michael E. Fader) |
(Picture courtesy
Michael E. Fader) |
(Picture courtesy
Urs Schnyder) |
(Picture courtesy
Urs Schnyder) |
(Picture courtesy
Urs Schnyder) |
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Das
Museum teilt sich auf in mehrere Bereiche. Der Stuart-Buttle Hangar ist dem
gedenken am Squadron Leader Stuart-Buttle gewidmet. Im Hangar befinden sich
Replikas von Hurricane, Spitfire die 1968 für den Film "The Battle of
Britain" hergestellt wurde. Teile des Filmes wurden auf der früheren RAF
Hawkinge gedreht die bis im Januar 1962 von der RAF betrieben wurde. die RAF
Hawkinge ist identisch mit dem heutigen Museum.
Der Lord Dowding Memorial Hangar
erinnert an den früheren Oberbefehlshaber der Air-Chief-Marshal Lord Hugh
Dowding. In diesem Hangar befindet sich ein Replika einer Messerschmitt Bf
109E. Die Maschine ist in einem Diorama ausgestellt die den Abschuss von
Oberleutnant Franz, Baron von Werra darstellt. Die Geschichte von Franz,
Baron von Werra wurde im Film
"Einer kam durch" mit dem deutschen Schauspieler Hardy
Krüger verfilmt. |
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List of aircraft on site |
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Junkers Ju 52 |
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Heinkel He 111 |
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Bristol Blenheim |
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Fieseler Fi 103 |
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DFS Grunau Baby |
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North American Harvard T2.B |
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Gotha G.IV (nur Teilweise
vorhanden) |
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Fokker Dr.I |
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Hawker Hurricane (mehere) |
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Boulton Paul Defiant |
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Supermarine Spitfire |
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Messerschmitt Bf 109 |
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De Havilland Moth |
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Der Operations Block, der
1937 gebaut wurde, enthält viele Gegenstände aus über 700 Flugzeugen der
Luftschlacht um England. Viele wurden vom Bergungsteam des Museums in
den späten 1960er und 1970er Jahren ausgegraben. Weitere erhielt das
Museum von Privatpersonen. Nach jeder Ausgrabung wurden die Einzelheiten
des Absturzes vollständig recherchiert und die geborgenen Artefakte
gereinigt und sortiert um in einem Schaukaste ausgestellt zu werden.
Jedes Schaukasten ist Teil eines großen Puzzles, das dabei hilft, die
Geschichte der Schlacht darzustellen. Neben britischen und deutschen
Fliegern sind auch amerikanische, australische, belgische, kanadische,
tschechische, französische, neuseeländische, südafrikanische und
polnische Piloten vertreten. |
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The Spirit of the Few Monument |
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Das
Spirit of the Few Monument ist ein Denkmal im Museum, das an die 2.938
Flugzeugbesatzungen der Royal Air Force und der Fleet Air Arm erinnert,
die während des Zweiten Weltkriegs an der Luftschlacht um England
teilnahmen. Das am 29. Juli 2022 enthüllte Denkmal besteht aus
Bronzeskulpturen von sieben Piloten der RAF.
Die Inspiration für das
Denkmal war ein am 29. Juli 1940 in RAF Hawkinge aufgenommenes Foto von
sieben Piloten der Staffel Nr. 32, die sich zwischen Einsätzen im Gras
vor einem Hawker Hurricane-Jäger entspannten. Die Piloten auf dem Foto
sind Flugoffizier Rupert Smythe, Flugleutnant John Proctor,
Pilotoffizier Keith Gillman, Flugleutnant Peter Brothers, Flugleutnant
Peter Gardner, Flugoffizier Douglas Grice und Flugoffizier Alan Eckford,
alle ausser Gillman haben den Krieg überlebt. |
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(Picture courtesy
Michael E. Fader) |
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Bristol Blenheim & Junkers Ju-52 |
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Ein
Flugzeug der Battle of Britain das oft übesehen wird ist die Bristol
Blenheim. Die Blenheim wurde 1940 nicht nur beim Fighter Command,
sondern auch bei den Bomber-, Küsten- und Trainingskommandos eingesetzt.
Im Jahr 1937 wurde sie zum ersten Ganzmetall-Eindecker der RAF und war
das schnellste Flugzeug im Bestand. Bis zum Ausbruch des Zweiten
Weltkriegs blieb sie der schnellste Bomber der RAF. Im November 2017
konnte ein Exemplar vom Museum erworben werden. Dabei handelt es sich um
die wesentlichen Überreste von vier Bristol Bolingbrokes (in Kanada
gebaute Blenheims), die zu einer einzigen Originalzelle zusammengebaut
werden, die als Bristol Blenheim Mk. IV ausgestellt wird.
Die CASA diente dem Ejército
del Aire (EdA, spanische Luftwaffe) als T.2B-272 (c/n 163) und wurde im
RAF-Museum Cosford in den Farben der G-AFAP ausgestellt, einer Junkers,
die von British Airways als Verkehrsflugzeug eingesetzt wurde. Im
November 2022 wurde das Flugzeug an das Kent Battle of Britain Museum
übergeben. Das Flugzeug ist neu lackiert und soll einer Ju 52/3m der 6./KGzbV
1 ähneln - einer der Einheiten, die die Operation "Sealion", die
geplante Invasion Grossbritanniens, anführen sollten. |
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(Picture courtesy
Michael E. Fader) |
(Picture courtesy
Michael E. Fader) |
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Heinkel He-111 |
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Die Heinkel He-111H-16 die
später in eine CASA 2.111.B umgebaut wurde trägt heute die Bemalung der
A1+DA des Kampfgeschwader 53. Diese Maschine wurde am 15. September 1940
bei einem Angriff auf die Becton Gas Works, in East London von Sgt
Bohumír Fürst of No. 310 (Czechoslovak) Squadron oder von F/O
Blair D. Russell of No. 1 (RCAF) Squadron abgeschossen. Es ist vorgesehen
die Maschine wieder mit Jumo 211 Motoren auszurüsten und zu
komplettieren. |
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Inside dte
He-111H-16 (Picture courtesy Michael E. Fader) |
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Michael E. Fader) |
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