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| Falklandkrieg, Chronologie | . | ||||||||
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Chronik der Ereignisse des Falkland-Konfliktes |
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In dieser Chronik sind nur die unmittelbar mit der Vorgeschichte der Operationen 1982 zusammenhängenden politischen und militärischen Vorgänge verzeichnet. Ferner sind die militärischen Massnahmen und Operationen verzeichnet, die seit Mitte März 1982 bis Mitte Juni 1982 mit den Operationen im Zusammenhang standen. Die einzelnen Schritte in den diplomatischen Verhandlungen sind hier nur stichwortartig aufgenommen. |
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| 1.3.1982 Montag | |||||||||
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Das argentinische Aussenministerium veröffentlicht ein einseitiges Communique, in dem darauf hingewiesen wird, dass sich Argentinien für den Fall, daß die vorgeschlagenen monatlichen Treffen zu Verhandlungen über die Souveränitätsfrage nicht erfolgreich verlaufen, entsprechende Maßnahmen zur Wahrung der argentinischen Interessen vorbehalte. |
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| 3.3.1982 Mittwoch | |||||||||
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Während eines Besuches in Brasilien schwächt der argentinische Aussenminister Dr. Costa Mendez das vorstehende Communique ab. |
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| 5.3.1982 Freitag | |||||||||
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Britischer Aussenminister Lord Carrington berät mit Lateinamerika-Experten des Foreign Office mögliche Wege für die Fortsetzung der Verhandlungen mit Argentinien: Härtere Haltung, aber keine Drohungen. |
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| 8.3.1982 Montag | |||||||||
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Angesichts der Verhärtung der Positionen in den argentinisch-britischen Beziehungen fordert die britische Premierministerin Margaret Thatcher die Bearbeitung von Plänen für den Notfall. Das Foreign Office stellt den Antrag, den Abzug des Eispatrouillenschiffes HMS Endurance zu verschieben. |
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| 9.3.1982 Dienstag | |||||||||
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C. Davidoff unterrichtet die britische Botschaft in Buenos Aires über die bevorstehende Abfahrt von 41 Schrottarbeitern an Bord des Transporters ARA Bahia Buen Sucesco am 11. 3. nach Südgeorgien. |
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| 11.3.1982 Donnerstag | |||||||||
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Der argentinische Marine-Transporter ARA Bahia Buen Sucesco läuft mit den 41 Davidoff-Schrottarbeitern nach Port Leith aus. |
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| 15.3.1982 Montag | |||||||||
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Der argentinische Aussenminister Dr. Costa Mendez schlägt der Junta vor, den Plan „Alfa“ zu suspendieren. Nach diesem Plan sollen nach der Abfahrt des britischen Eispatrouillenschiffes durch ein argentinisches Schiff 15 Soldaten unter Kapitänleutnant Astiz in Port Leith gelandet werden, um die Schrottarbeiter zu schützen. |
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| 16.3.1982 Dienstag | |||||||||
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Die Firma Salvesen, Edinburgh, informiert das Foreign Office, dass Davidoff mit den Abbrucharbeiten auf Südgeorgien beginnt und dass sein Vertrag bis zum 31. 3. 1984 verlängert sei. Die von der argentinischen Arbeitskommission ausgearbeiteten Pläne für eine Besetzung der Falkland-Inseln werden dem Militärkomitee vorgelegt und als Plan „Azul“ genehmigt. Die Durchführung ist ab 15. 5. mit 14 Tagen Vorwarnzeit vorgesehen. |
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| 19.3.1982 Freitag | |||||||||
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In der Nacht trifft der argentinische Transporter ARA Bahia Buen Sucesco in Port Leith ein und landet die 41 Schrottarbeiter und 80 Tonnen Material. Nach der Landung hisst ein Arbeiter eine mitgebrachte Flagge, ein anderer schiesst ein Rentier. Diese Vorgänge werden von einer britischen Wissenschaftlergruppe beobachtet und nach Grytviken gemeldet. Das Eispatrouillenschiff HMS Endurance trifft in Port Stanley ein. |
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| 20.3.1982 Samstag | |||||||||
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Gouverneur Hunt meldet Zwischenfall auf Südgeorgien nach London und fordert, Argentinier müssen sich ordnungsgemäss in Grytviken anmelden und ihre Pässe stempeln lassen. Scharfe Reaktion der britischen Öffentlichkeit. Britische Regierung entsendet Eispatrouillenschiff HMS Endurence mit 24 Marines von Port Stanley nach Südgeorgien, dieses läuft um Mitternacht aus. |
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| 21.3.1982 Sonntag | |||||||||
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Der argentinische Marine-Transporter ARA Bahia Paraiso erhält Befehl, Operation „Alfa“ durchzuführen. In Port Leith schifft ARA Bahia Buen Sucesco einen Teil der Schrottarbeiter ein, Flagge ist eingezogen. ARA Bahia Buen Sucesco läuft aus, etwa 16 Mann bleiben mit Material zurück. |
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| 22.3.1982 Montag | |||||||||
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Gouverneur Hunt berichtet das Auslaufen der ARA Bahia Buen Sucesco später am Tage gibt er Nachricht von Grytviken weiter, dass noch Argentinier in Port Leith seien, ausserdem die französische Yacht Cinq Gars Pour, die anscheinend mit Argentiniern zusammenarbeitet. Er fordert, die restlichen Argentinier abzuholen. In Port Stanley als Reaktion auf Berichte Zwischenfall in dem Büro der argentinischen Luftverkehrsgesellschaft Lade. Gross aufgemachte Berichte in brit. und argent. Presse rufen starke Reaktionen der Öffentlichkeit in beiden Ländern hervor. Foreign Office sucht zu beschwichtigen: Argentinischer. Geschäftsträger Molteni im Foreign Office, brit. Botschafter Williams im argentinischen Aussenministerium. |
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HMS Endurance erhält Befehl, weiterhin Südgeorgien anzusteuern und weitere Befehle abzuwarten. |
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| 23.3.1982 Dienstag | |||||||||
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Aussenminister Costa Mendez trägt Botschafter Williams in deutlichen Worten den Ernst der Lage vor, die über Südgeorgien hinauszureichen drohe. Schlägt vor, Arbeiter durch anderes argentinisches Schiff abholen zu lassen. Argentinisches Militärkomitee entscheidet sich für Operation „Azul“ zu frühest möglichem Zeitpunkt, um einer eventuellen britischen militärischen Aktion, die zu Verstärkung der militärischen Präsenz führt, zuvorzukommen. |
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Capt. Barker von der HMS Endurance berichtet, dass die ARA Bahia Buen Sucesco Funkstille hält und dass Südgeorgien in den letzten Tagen dreimal von argentinischen Transportflugzeugen C-130 Hercules überflogen wurde. Die HMS Endurance wird nach Grytviken beordert, Vorschlag zur Abholung der restlichen Arbeiter durch die ARA Bahia Buen Sucesco durch Botschafter Williams übermittelt. Sr. Ros protestiert wegen der Lade-Zwischenfälle in Port Stanley erneut und fordert Bestrafung der Täter. Argentinischer Transporter ARA Bahia Paraiso erhält Befehl, seine Soldaten in Port Leith zu landen. |
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| 24.3.1982 Mittwoch | |||||||||
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Britisches Kabinett ermächtigt die Marine, die HMS Endurance vorläufig auf Station zu belassen. Aussenminister Costa Mendez informiert britischen Botschafter Williams über Schwierigkeiten bei der Evakuierung der Schrottarbeiter. |
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Britisches Forschungsschiff J. Blscoe läuft von Montevideo aus, um britisches Marine-Infanterie-Kontingent auf Falkland in Port Stanley abzulösen. In der Nacht zum 25. 3. trifft die ARA Bahia Paraiso in Port Leith ein und landet 12 Marine-Infanteristen unter Kptlt. Astiz. |
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| 25.3.1982 Donnerstag | |||||||||
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Britischer Botschafter Williams warnt Aussenminister Costa Mendez weisungsgemäss, dass Grossbritannien seine Rechte auf Südgeorgien ebenso wie an anderer Stelle verteidigen werde. Britisches Verteidigungsministerium warnt vor Eskalation, der mit den im Südatlantik stehenden Kräften nicht zu begegnen sei. Im Marine-HQ „Libertad“ in Buenos Aires treffen die Mitglieder der Junta, General Galtieri, Admiral Anaya und General Lami Dozo, der Aussenminister Costa Mendez, der Chef des gemeinsamen Generalstabes der Streitkräfte, Vizeadmiral Leopoldo Suarez dei Cerro, der Chef des Stabes der Marine, Konteradmiral Gabril Vigo, und der Chef der Operationsabteilung der Marine, Konteradmiral Edgardo Otero, zu einer Diskussion der Vorgänge im Südatlantik zusammen. Es wird der Beschluss diskutiert, die Operation „Azul“ zum frühest möglichen Zeitpunkt am 1. oder 2. April durchzuführen. |
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Zu gemeinsamen U-Jagdmanövern mit der uruguayischen Marine laufen argentinische Kriegsschiffe auf Mar dei Plata aus. Es wird bekannt, dass die argentinischen A-69 Korvetten ARA Drummond und ARA Granville zur Unterstützung der ARA Bahia Paraiso und zur Abfangung der HMS Endurance ausgelaufen sind. Die HMS Endurance erhält Befehl, vor Südgeorgien weitere Befehle abzuwarten. Sie meldet die Anwesenheit der ARA Bahia Paraiso in Port Leith. |
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| 26.3.1982 Freitag | |||||||||
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Befehl zur Durchführung der Operation „Azul“ zur Besetzung der Falkland-Inseln. |
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Die ARA Bahia Paraiso verlässt Port Leith, bleibt aber in der Nähe in etwa 15 sm Abstand von der Küste. |
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| 27.3.1982 Samstag | |||||||||
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Britischer Botschafter in Buenos Aires fragt im Aussenministerium an, ob Marine-Personal an Bord der ARA Bahia Paraiso ist. Erhält hinhaltende Antwort. Urlaubssperre für die argentinische Marine.
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Beginn von Nachschubtransporten von Puerto Belgrano nach den südlichen Basen und Commodoro Rivadavia. |
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| 28.3.1982 Sonntag | |||||||||
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Hinhaltende Antwort des argentinischen Aussenministers Costa Mendez auf die vorangegangenen britischen Noten. In Buenos Aires finden grosse Demonstrationen gegen die Militärregierung wegen der wirtschaftlichen Situation statt. Die während eines EG-Gipfeltreffens in Brüssel telefonisch von der sich zuspitzenden Lage im Südatlantik unterrichtete britische Premierministerin Thatcher und der Aussenminister Lord Carrington bitten den amerikanischen Aussenminister Alexander Haig um eine amerikanische Intervention bei der argentinischen Junta. Der amerikanische Botschafter Harry Schlaudeman in Buenos Aires erhält den Auftrag, mässigend auf die Junta einzuwirken. |
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Ein Helikopter der ARA Bahia Paraiso überfliegt Port Leith und Grytviken zur Aufklärung. Eine argentinische Luftwaffen C-130 Hercules überfliegt Port Stanley. Die argentinische Flotte läuft aus Puerto Belgrano und Ushuaia zur nun Operation „Rosario“ genannten Besetzung der Falkland (Falkland-Inseln) aus. Ziel ist die kampf- und verlustlose Besetzung der Inseln. Nach der Wiederherstellung der argentinischen Souveränität Abzug der Landungstruppen, Zurücklassung einer möglichst kleinen Besatzungstruppe und gleichzeitig Versuch der Wiederaufnahme der Verhandlungen zu den argentinischen Bedingungen. Die Gesamtoperation steht unter dem Kommando des Teatro de Operaciones Falkland-Inseln (TOM)-Befehlshabers, der Kdr. General des V. Armeekorps, Generalmajor Osvaldo J. Garcfa. Die argentinische Flotte bildet 3 Forcas Tarefas: FT. 40 (Landungsflotte), FT. 20 (Deckungsflotte), FT. 60 (Südgeorgien-Gruppe) |
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| 29.3.1982 Montag | |||||||||
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Britischer Marine-Attache in Buenos Aires meldet das Auslaufen von 4 Schiffen und einem U-Boot nach Südgeorgien, 4 weitere Schiffe aus Puerto Belgrano ausgelaufen. Nach Angaben der britischen Intelligence ist die Masse der argen tinischen Flotte in See. Vor der Abreise des britischen Aussenministers Lord Carrington nach Israel Besprechung mit Premierministerin Thatcher in Brüssel, wegen krisenhafter Entwicklung Weisung an Verteidigungsminister Nott, Entsendung von 3 Atom-U.Booten vorzubereiten und zu untersuchen, ob Bereitstellung einer Task Force möglich. |
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Die argentinische Flotte gerät in schweren Sturm, auf ARA Almirante Irizar werden Hubschrauber beschädigt, ebenso auf anderen Schiffen, Änderung des Operationsplanes notwendig, statt mit Hubschraubern müssen die ersten Kommandos mit Schlauchbooten gelandet werden. Von dem vor Gibraltar laufenden Manöver „Spring Train“ wird der Flottenversorger RFA Fort Austin in den Südatlantik zur Versorgung der HMS Endurance entsandt. Das Atom-U-Boot HMS Spartan erhält Befehl, in Gibraltar seine Übungstorpedos bei dem konventionellen U-Boot HMS Oracle gegen scharfe Torpedos auszutauschen und beschleunigt in den Südatlantik zu gehen. Der zur Beobachtung des Manövers „Spring Train“ an Bord des Kreuzers HMS Glamorgan befindliche britische Flottenchef, Admiral Sir John Fieldhouse, trifft sich am Abend mit dem Chef der 1. Flottille, Konteradmiral John Woodward, an Bord von dessen Flaggschiff, dem Kreuzer HMS Antrim (Nacht 29.130. 3.). |
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| 30.3.1982 Dienstag | |||||||||
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In britischer Note an den argentinischen Aussenminister Costa Mendez wird ein Treffen des Stellvertreters des britischen Aussenministers mit einem entsprechenden argentinischen Vertreter in Buenos Aires vorgeschlagen. Lord Carrington bricht seine geplante Israel-Reise ab und kehrt zu einer Unterhaus-Debatte nach London zurück, um dem Staatsminister Luce beizustehen. Britische Funkaufklärung erkennt, dass argentinische Landung innerhalb der nächsten 48 Stunden zu erwarten. Ein argentinischer Verband mit einem Flugzeugträger, 4 Zerstörern und einem Landungsschiff wird 800-900 sm nördlich der Falklandinseln erkannt. |
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Die argentinische Führung muss wegen der Wetterlage die für den 1. 4. geplante Landung um 24 Stunden verschieben. |
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| 31.3.1982 Mittwoch | |||||||||
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Aufgrund der vorliegenden Intelligence-Erkenntnisse kommt das Defence Committee in London zu dem Ergebnis, dass eine argentinische Landung auf den Falklandinseln unmittelbar bevorsteht. Der Gouverneur Rex Hunt wird ermächtigt, die Einwohner über den Rundfunk vorzubereiten, nachdem ein U-Boot (tatsächlich die ARA Santa Fe) anscheinend bei der Erkundung von Landungsstränden beobachtet wurde. In einer Sitzung des Krisenstabes in Anwesenheit der Premierministerin Thatcher berichtet der 1. Seelord, Admiral Sir Henry Leach, dass ab kommendem Wochenende (4./5.4.1982) eine Task Force abmarschbereit sei. Vorbereitende Befehle gehen an die Kommandeure der 1. Flottille (Konteradmiral Woodward, beim Manöver Spring Train westlich Gibraltar) und der 3. Kommando-Brigade (Brigadier Julian Thompson). Premierministerin Thatcher bittet in einem Fernschreiben den Präsidenten der USA, Ronald Reagan, der argentinischen Regierung klarzumachen, dass Grossbritannien eine Besetzung der Falklandinseln nicht hinnehmen könne. Mittags, nach der Rundfunkrede des Gouverneurs Hunt, erkennt die argentinische Führung, dass das Überraschungsmoment verloren ist, deshalb werden die Pläne nochmals geändert: Die Absetzung von Kommandos beim Leuchtturm Pembroke an der Einfahrt zum Hafen von Port Stanley entfällt, die vorgesehenen Operationen gegen Darwin, Goose Green und die Fox-Bay werden verschoben. |
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Das britische Atom-U-Boot HMS Sparta von Gibraltar in den Südatlantik ausgelaufen. Die 2a Escuadrilla Aeronaval de Caza y Ataque, die mit den bisher gelieferten 5 Dassault-Super-Etendard-Flugzeugen ausgerüstet ist, erhält den Befehl, die Flugzeuge mit den 5 gelieferten AM-39-Exocet-Flugkörpern zum frühestmöglichen Zeitpunkt einsatzbereit zu machen, ohne auf die ab Mitte April erwarteten französischen Experten zu warten. |
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| - | last update 12. April 2013 |
written 1. Januar 2008 |
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