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Falklandkrieg, Chronologie .
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Chronik der Ereignisse des Falkland-Konfliktes

In dieser Chronik sind nur die unmittelbar mit der Vorgeschichte der Operationen 1982 zusammenhängenden politischen und militärischen Vorgänge verzeichnet. Ferner sind die militärischen Massnahmen und Operationen verzeichnet, die seit Mitte März 1982 bis Mitte Juni 1982 mit den Operationen im Zusammenhang standen. Die einzelnen Schritte in den diplomatischen Verhandlungen sind hier nur stichwortartig aufgenommen.

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1.5.1982 Samstag

Der britische Aussenminister Pym fliegt erneut nach Washington, um die Kooperation mit den USA zu besprechen. 

Der um 23.00 Uhr am 30.4.1982 von Ascension gestartete Vulcan-Bomber XM-607 der 101 Staffel. des Strike Command fliegt um 07.45 Uhr einen Angriff auf den Flugplatz von Port Stanley, um die Beton-Rollbahn mit 21 454 kg-Bomben unbenutzbar zu machen. 1 direkter Treffer. Mit insgesamt 7mal Luftbetankung durch Victor-Tanker kehrt der Bomber um 14.45 Uhr nach Ascension zurück. 

Am Vormittag führt die Task Force (K.-Adm. Woodward) mit 13 Einheiten Angriff gegen Port Stanley durch. Trägergruppe mit HMS Hermes, HMS Invincible, HMS Coventry, HMS Glasgow, HMS Sheffield, HMS Broadsword und Versorgern RFA Resource und RFA Olmeda bleibt ostwärts Port Stanley. 12 Sea Harrier von HMS Hermes unter Lt.-Cdr. Ault fliegen Angriffe: 4 gegen Radar- und FlaksteIlungen bei Port Stanley, 5 gegen Startbahn und Anlagen in Port Stanley, 3 gegen Behelfsflugplatz Goose Green. Eine Maschine durch Bodenbeschuss beschädigt. Sea Harrier von HMS Invincible fliegen Jagdschutz über Verband. 

Um 13.25 Uhr läuft ein Verband mit HMS Glamorgan, HMS Arrow, HMS Alacrity, HMS Yarmouth und HMS Brilliant zur Beschiessung der Anlagen von Port Stanley an. Das argentinische Typ-209-U-Boot ARA San Luis (Freg.-Kapt. F. M. Azcueta) versucht den Verband aus 1400 m Entfernung mit einem SST-4-Lenktorpedo anzugreifen, der jedoch ausser Kontrolle gerät und fehlgeht. Die Fregatten HMS Brilliant und HMS Yarmouth verfolgen das U-Boot unter Einsatz von Lynx-Hubschraubern und U-Jagdtorpedos über 20 Stunden, ohne es jedoch fassen zu können. 

Aufgrund der Aufklärungsmeldungen von Puerto Argentino entschliesst sich das Kommando der argentinischen Luftwaffe zu einem ersten massierten Einsatz. Von den 56 gestarteten Flugzeugen (12 A-4B Skyhawk, 16 A-4C Skyhawk, 12 Dagger, 10 Mirage IIIEA und 6 Mk.62 Canberra erreichen 35 das Zielgebiet, von denen jedoch nur einige zu Angriffen auf die Schiffe kommen, da der Sea Harrier-Jagdschutz mit AIM-9 Sidewinder Lenkwaffen einen Teil der Verbände abfängt (2 Mirage, 1 Canberra abgeschossen) bzw. abdrängt. Eine dritte Mirage geht durch eigene Bodenabwehr von Puerto Argentino verloren. Durch Bombenwürfe beiderseits des Hecks von HMS Glamorgan entstehen Splitterschäden, HMS Arrow erleidet durch Bordwaffenbeschuss leichte Schäden, ebenso wird der Hubschrauber der HMS Alacrity durch Bordwaffen beschädigt. Nach Abschluss der Luftangriffe läuft HMS Glamorgan um 20.40 Uhr zu einer erneuten Beschiessung von Port Stanley an. 

Die argentinische Flotte entschliesst sich zum Angriff auf die britische Task Force und bildet zu diesem Zweck aus den drei A-69-Korvetten, die mit MM-38 Exocet ausgerüstet sind, eine Surface Strike Group 79.4. Am Abend erfasst ein von dem Träger ARA Veinticinco de Mayo gestarteter S-2-Tracker-Aufklärer um 23.30 Uhr in 49°34'S/57°1O'W einen Verband mit einem grossen und sechs mittleren Schiffen, der als Trägerverband angesprochen wird. Während der Nacht versucht der argentinische Träger mit 20 kn die zunächst 300 sm betragende Entfernung zu verringern. 

Britische Einheiten landen die ersten SAS- und SBS-Aufklärungstrupps auf den Falklandinseln. 

Die argentinische Marine erklärt die bisher als Transporter verwendeten Schiffe ARA Bahia Paradiso und den Eisbrecher ARA Almirante Irizar zu Lazarettschiffen. Im Gebiet der Falklandinseln treffen der Transporter Puerto Deseaoo und der Schlepper Yehuin ein. 

Der Patroler ARA Alfrerez Sobral läuft aus, um nach Überlebenden der abgeschossenen Canberra zu suchen. 

Von Puerto Argentino werden 3 T-34-Mentor-Schulflugzeuge zur Aufklärung ostwärts der Falkland-Inseln eingesetzt. 

2.5.1982 Sonntag

Neue Verhandlungs-Initiativen des peruanisehen Präsidenten Belaunde de Terry und des UN-Generalsekretärs Perez de Cuellar, der mit britischem Aussenminister Pym zusammentrifft

In der Nacht zum 2. 5. startet von dem argentinischen Träger ARA Veinticino de Mayo ein weiterer Tracker-Aufklärer und erfasst die britische Task Force, die jedoch immer noch 180 sm entfernt ist. Bei den herrschenden Windverhältnissen haben die 8 einsatzbereiten A-4Q Skyhawk mit drei Bomben nur eine Eindringtiefe von 80 sm. Der Versuch, die Entfernung weiter zu verringern, scheitert, da britische Sea Harrier-Aufklärer die argentinische Task Force beschatten und Adm. Woodward mit seinen Trägern nach Osten ausweicht, um ausserhalb der Reichweite der argentinischen Trägerflugzeuge zu bleiben. Admiral Woodward bittet Northwood um Erweiterung seines Operationsbefehls, um für die Task Force gefährliche argentinische Einheiten auch ausserhalb der TEZ angreifen zu können. Nach einer Beratung mit der Premierministerin wird 

die Angriffserlaubnis für solche Fälle erteilt. Angesichts der Aussichtslosigkeit der Operation und der zunehmenden U-Boot-Gefahr entschliesst sich der Südatlantik-Befehlshaber (TOAS), Vizeadmiral Lombardo, die Operation abzubrechen und die Task Force 79 einlaufen zu lassen. 

An der zwischen der Isla de los Estados und der Burdwood-Bank zunächst mit östlichen Kursen laufenden Task Group 79.3 mit dem Kreuzer ARA General Belgrano und den Zerstörern ARA Bouchard und ARA Pieddra Buena hält seit dem Abend des 1.5.1982 das britische Atom-U-Boot HMS Conqueor (Cdr. Wreford-Brown) Fühlung. Um 16.00 Uhr feuert das U-Boot zwei konventionelle Mk.-8-Torpedos aus 2000 m in einer Position etwa 35--40 sm südlich der TEZ auf den inzwischen auf Westkurs gegangenen Kreuzer. Der erste Torpedo trifft im Mittelschiff und verursacht grosse Personalverluste, der zweite lässt das Vorschiff abknicken. Der Kreuzer bekommt schnell schwere Schlagseite, und um 16.28 Uhr muss der Kommandant, Capt. Hector Bonzo, den Befehl zum Verlassen des Schiffes geben, das um 17.00 Uhr in 55°18'S/61°47'W kentert. Die beiden Zerstörer versuchen zunächst das U-Boot zu jagen und verlieren dabei die Fühlung mit den in 30-Mann-Flössen treibenden Überlebenden, die erst am folgenden Tage von einer L-188 Electra wiedergefunden werden. Von den bei den Zerstörern, dem heranbeorderten Patroler ARA Gurruchaga, dem Lazarettschiff ARA Bahia Paradiso und dem chilenischen Schiff Piloto Pardo wurden 721 Mann gerettet, 321 Mann fanden den Tod. 

Ein Aermacchi-MB-339-Flugzeug geht in Puerto Argentino bei der Landung zu Bruch. 

Im Operationsgebiet treffen der britische Tanker RFA Blue Rover und der Schlepper Salvageman ein. Weiter nördlich versorgt der auf dem Anmarsch befindliche Transporter Canberra aus dem Versorger RFA Plumleaf. 

3.5.1982 Montag

Präsident Galtieri lehnt den peruanischen Vermittlungsplan, der z. T. auf den Vorschlägen von Aussenminister Haig beruht, nach der Versenkung der ARA General Belgrano ab.

Die auf der Suche nach der Besatzung der abgeschossenen Canberra befindliche ARA Alferez Sobral wird durch Lynx-Hubschrauber der Zerstörer HMS Coventry und HMS Glasgow gesichtet und mit Sea Skua-Lenkwaffen angegriffen, die die Brücke des Schiffes zerstören, nachdem vorher ein Sea King-Hubschrauber der HMS Hermes von der Sobral beschossen worden war. 8-9 Tote; das Schiff wird jedoch nach Puerto Deseado eingebracht, die angeblich bei dieser Gelegenheit versenkte Sommelara war tatsächlich nicht anwesend und überstand den Krieg. 

Von Grossbritannien starten drei Gruppen von je 4 GR.3 Harrier-Maschinen der RAF, die in Deutschland stationiert waren und kurzfristig für den Trägereinsatz im Südatlantik umgerüstet worden sind, zum Direktflug nach Ascension mit mehrfacher Luftbetankung. 3 Flugzeuge kehren nach der ersten Betankung planmässig zurück, 1 Maschine muss mit einem Defekt in Dakar landen, die anderen 8 erreichen Ascension. 

Der britische TUFT-Tanker Anco Charger trifft in Ascension ein, von dort laufen die Schlepper Irishman und Yorkshireman ins Operationsgebiet aus. 

4.5.1982 Dienstag

Das War Cabinet in London diskutiert die Frage, wie der Schaden begrenzt werden kann, den die Versenkung der ARA General Belgrano in der Öffentlichkeit vieler Länder verursacht hat.

Zweiter Angriff eines Vulcan-Bombers von Ascension aus mit mehrfacher Betankung durch Victor-Tanker gegen das Flugfeld von Port Stanley. Anschliessend greifen Sea Harrier von HMS Hermes den Flugplatz von Port Stanley und das Behelfsflugfeld von Goose Green an, dabei geht eine Sea Harrier durch die Bodenabwehr von Goose Green verloren. 

Eine um 04.00 Uhr gestartete P-2 Neptune der argentinischen Marineflieger ortet um 07.09 Uhr in 53°11'S/57°59'W (etwa 85 sm südlich Puerto Argentino) Teile der britischen Task Force. Um 09.15 Uhr weitere Meldung. Ansatz von zwei Super-Etendard der 2aEscuadrilla Aeronaval de Caza y Ataque (Freg.­Kapt. J. Colombo) mit je einem AM-39-Exocet-Flugkörper. Piloten: Korv. Kapt. A. Bedacarratz und Kptlt. Y. Mayora. Start um 09.45 Uhr von Rio Grande. Um 10.00 Uhr in ca. 250 sm Entfernung vom Ziel Betankung aus einer KC-130 Hercules der Luftwaffe. Anflug in Tiefflug. Um 10.30 Uhr neue Zieldaten von der Neptune in 115 sm Entfernung. Um 11.04 Uhr auf Radarortung von einem grossen und zwei mittleren Zielen Exocets gestartet in 52°33,5'S/ 57°40,5'W. 

Brit. Zerstörer HMS Sheffield hat Schwesterschiff HMS Coventry als Frühwarnschiff abgelöst, da dessen Type-965-Radar ausgefallen war. HMS Sheffield bemerkt Exocet zu spät, die an Steuerbordseite mittschiffs trifft. Schiff gerät schnell in Brand, der wegen Ausfall von Hilfsmaschinen nicht gelöscht werden kann, so dass der Kommandant, Capt. J. Salt, das Verlassen des Schiffes befehlen muss. Hilfeleistung von Fregatte HMS Arrow und Hubschraubern der HMS Hermes. Zweite Exocet wird von Chaff der Fregatte HMS Yarmouth abgelenkt, die zusammen mit dem Zerstörer HMS Glasgow eine vermeintliche U-Boot-Ortung verfolgt und dagegen Lynx-Hubschrauber mit Stingray-U-Jagdtorpedos einsetzt. 

Auf der HMS Sheffield 20 Tote und 24 Verletzte von 270 Mann. 

Argentinische Flotte eingelaufen, bleibt in Küstengewässern, die für Atom-U­Boote als zu flach gelten. 

Beschädigter Patroler ARA Alferez Sobral meldet sich vor Puerto Deseado und wird von dem Zerstörer ARA Commodoro Py eingeholt. 

Im Operationsgebiet trifft der Tanker RFA Pearleaf ein. 

Von Grossbritannien laufen das TUFT-Nachschubschiff Lycaon aus, in Ascension trifft der TUFT-Tanker British Dart ein. Die Vermessungsschiffe RFA Hydra, RFA Herald und HECLA werden zu Lazarettschiffen deklariert. 

5.5.1982 Mittwoch

Vollsitzung des britischen Kabinetts nimmt den Vorschlag des peruanischen Präsidenten Belaunde de Terry an. 

Die argentinische Junta wendet sich der UN- Vermittlung zu.

Ein S-2-Tracker-U-Jagdflugzeug des argentinischen Trägers ARA Veinticinco de Mayo hat Radarkontakt mit einem vermeintlichen U-Boot, und ein Sea King Hubschrauber des Trägers ortet ein getauchtes U-Boot in 44°Ol'S/64°W (45 sm von Camarones Bucht) und wirft einen Mk.-44-U-Jagdtorpedo ohne Erfolg. 

6 der von Grossbritannien nach Ascension überflogenen GR.3 Harrier der RAF und 6 Sea Harrier werden auf den Flugzeug-Transporter Atlantic Conveyor überflogen. 2 GR.3 Harrier verbleiben zunächst als Jagdschutz in Ascension. 

Der TUFT-Tanker British Trent trifft im Operationsgebiet ein, der TUFT-Tanker British Dart läuft von Ascension aus. 

6.5.1982 Donnerstag

Die argentinische Junta lehnt den peruanischen Vermittlungsvorschlag zum zweiten Male ab.

Zwei Sea Harrier der HMS Invincible kollidieren bei CAP-Operation im Nebel und gehen verloren. 

Der Lenkwaffen-Zerstörer HMS Glamorgan und die Fregatten HMS Arrow und HMS Alacrity untersuchen einen vermeintlichen U-Boot-Kontakt in der Nähe des noch schwimmenden Wracks der HMS Sheffield. 

7.5.1982 Freitag

Die britische Regierung gibt die Erweiterung der Total Exclusion Zone bis auf 12 sm an die argentinische Küste bekannt. 

Der UN-Generalsekretär Perez de Cuellar diskutiert seinen Vermittlungsvorschlag mit den britischen und argentinischen Vertretern in New York.

Von Ascension läuft die Amphibious Force unter Commodore M. Clapp auf HMS Fearless, mit 5 Landungsschiffen der Sir-Klasse, den TUFT-Landungsschiffen Elk und Europic Ferry sowie dem Tanker British Avon aus. 

Von Südgeorgien gehen die Schlepper Salvageman und Typhoon in See, um das Wrack der HMS Sheffield einzuschleppen. 

Von Grossbritannien werden 6 weitere GR.3 Harrier im Flug mit mehrfacher Betankung nach Ascension verlegt. 

8.5.1982 Samstag

Die Verhandlungen in New York machen keine Fortschritte. Das War Cabinet in London stimmt dem Auslaufen der Landungsflotte zu. 

Im Operationsgebiet treffen der Versorger RFA Regent und das Lazarettschiff Uganda ein. Das TUFT-Landungsschiff Norland erreicht Ascension, desgl. das Werkstattschiff Stena Seaspread. 

Von Portsmouth läuft das TUFT-Kühlschiff Saxonia aus. 

Nördlich der Falkland-Inseln ortet das argentinische U-Boot ARA San Luis ein Unterwasser-Ziel und feuert aus 2800 sm einen Mk.-37-Torpedo. Nach 6 Minuten wird ein Aufschlag gehorcht, aber keine Detonation. 

9.5.1982 Sonntag

Die Pläne für die Landungsoperation auf den Falklandinseln (Operation Sutton) in der San-Carlos-Bucht werden beschlossen. 

Britische Flottenoperation gegen den Flugplatz Port Stanley, der mit Artillerie beschossen wird. Dabei bilden der Typ-42-Zerstörer HMS Coventry und die Typ-22 Fregatte HMS Broadsword ein Frühwarn-Team. In 12 sm Entfernung von Port Stanley ortet HMS Coventry eine C-130 Hercules und feuert auf 38 sm einen Sea Dart-Lenkwaffen, der jedoch sein Ziel nicht trifft. Zwei A-4 Skyhawk als Jagdschutz drehen ab. Später mit Sea Dart einen argentinischen Puma-Hubschrauber abgeschossen. 2 Sea Harrier von HMS Hermes sichten den argentinischen Aufklärungs-Trawler Narwal, der durch Beschuss 1 Toten und 14 Verwundete hat. Die Besatzung wird von Sea King-Hubschraubern der Träger unter Überwachung einer Lynx der HMS Coventry geborgen, das Schiff in Schlepp genommen. 

Die Fregatte HMS Yarmouth nimmt das Wrack der HMS Sheffield in Schlepp. 

Von Portsmouth läuft eine Zerstörer/Fregatten-Gruppe mit dem Lenkwaffen-Zerstörer HMS Bristol und dem Zerstörer HMS Cardiff, den Fregatten HMS Active, HMS Avenger, HMS Penelope, HMS Minerva und HMS Andromeda, den TUFT-Landungsschiffen Baltic Ferry und Nordic Ferry und den Tankern RFA Alvega und RFA Olna aus. 

Im Operationsgebiet treffen die Schlepper Yorkshireman und Irishman sowie das Lazarettschiff HMS Hecla ein. 

10.5.1982 Montag

In der Nacht zum 10. 5. läuft die Fregatte HMS Alacrity erstmalig in den Falklandsund ein und versenkt mit Artillerie vor Port Howard den argentinischen Transporter ARA Isla de Los Estados (6 Tote). Auf dem Rückmarsch wird die HMS Alacrity zusammen mit einer aufnehmenden zweiten Fregatte von dem argentinischen U-Boot ARA San Luis vor dem Nordausgang des Falklandsundes aus 4600 m Entfernung mit einem SST-4-Torpedo angegriffen, der jedoch ausser Kontrolle gerät. Der Angriff bleibt unbemerkt, und das U-Boot wird nach Mel­dung des neuen Versagers zurückgerufen. 

Sea Harrier der HMS Hermes greifen den Flugplatz Port Stanley im Tiefflug an. Der Zerstörer HMS Glasgow beschiesst die Anlagen. 

Etwa 1000 sm nordwestlich Tristan da Cunha treffen die Canberra, Elk, Europic Ferry, Norland mit der HMS Fearless, einem RFA-Tanker und der Atlantic Conveyor zusammen und beginnen mit der Umladung der Landungstruppen. Der Verband wird von einem sowjetischen Verkehrsflugzeug überflogen. 

Von Grossbritannien läuft das Flugzeug-Versuchsschiff RFA Engadine mit 270 Mann RAF-Personal und 4 Hubschraubern aus. 

Das Wrack der HMS Sheffield geht in zunehmendem Sturm nach Kappen der Schlepptrosse unter. 

11.5.1982 Dienstag

US-Aussenminister Haig entsendet erneut Generalmajor Vernon S. Walters nach Buenos Aires, um auf die argentinische Junta einzuwirken. Argentinien erklärt eine die britische Zone überlappende Total Exclusion Zone. Der von den Argentiniern in Port Stanley erbeutete Motorsegler Forrest findet auf der Suche nach dem vermissten Transporter ARA Isla de Los Estados bei San Carlos Schlauchboote britischer SBS-Erkundungstrupps. Sea Harrier greifen im Falklandsund den als Transporter verwendeten Frachter Rio Carcarana, der bereits entladen war, an und beschädigen ihn so schwer, dass er aufgegeben werden muss. 

Ein 8-Mann-SAS-Team wird durch Hubschrauber auf dem der Insel Pebblel Borbon gegenüberliegenden Küstenstreifen gelandet. 

Ein Sea King-Hubschrauber geht durch Unfall in der Nähe der Task Force verloren, die Besatzung wird gerettet. 

12.5.1982 Mittwoch

Nach Besprechungen von US-General Walters mit der argentinischen Junta erklärt diese, dass entsprechend den Vorschlägen von UN-Generalsekretär Perez de Cuellar die Übertragung der Souveränität über die Falkland-Inseln an Argentinien zu einem festgelegten Zeitpunkt nicht mehr die Vorbedingung für die Aufnahme von Verhandlungen sei. 

Nach Beschiessung des Flugplatzes von Port Stanley wird die ablaufende Typ-42 / 22-Gruppe mit dem Zerstörer HMS Glasgow und der Fregatte HMS Brilliant von 3 Wellen von je 4 A-4-Skyhawk-Flugzeugen der argentinischen Luftwaffe angegriffen, die von Mirage-Jägern eskortiert werden. Zwei Maschinen der ersten Welle werden von Sea Wolf-Lenkwaffen der HMS Brilliant abgeschossen, eine dritte Maschine stürzt bei Ausweichbewegungen ins Meer, die vierte entkommt. Von der zweiten Welle kommen alle Flugzeuge in die Nähe der Ziele, da die Sea Dart der HMS Glasgow die tieffliegenden Flugzeuge nicht auffassen können und die Sea Wolf der HMS Brilliant Probleme mit der Zielauswahl haben. 3 Bomben prallen von der Wasseroberfläche ab und springen über die HMS Brilliant, eine Bombe durchschlägt, ohne zu detonieren, den Maschinenraum der HMS Glasgow, deren Gasturbinenanlage für Stunden ausfällt. Die dritte Welle wird von Sea Harrier-Jägern abgefangen. 

Von Southampton läuft der grösste britische Passagierdampfer nach Umrüstung aus: die Queen Elizabeth 2 hat 3’150 Mann der 5. Infanterie-Brigade (2nd Bat!' Scotch Guards, 1st Batl Welsh Guards und Gurkha-Rifles) an Bord. Auf dem Weg nach Freetown begegnet sie sowjetischen Elint-Schiffen. 

Von Portsmouth läuft der TUFT-Tanker Balder London aus. 

Das Lazarettschiff Uganda übernimmt bei der Task Force die Überlebenden der HMS Sheffield. 

Der Tanker RFA Plumleaf stösst zur Amphibious Force. 

13.5.1982 Donnerstag

Der britische Flottenchef, Admiral Sir lohn Fieldhouse, erörtert den Plan für die Operation Sutton im War Cabinet. 

Das von den Argentiniern zur Suche ausgeschickte Motor-Segelschiff Forrest findet das Wrack des Transporters ARA Isla de Los Estados und setzt die Suche nach Überlebenden fort. 

Sea Harrier greifen das Wrack des Transporters Rio Carcarana erneut an, das verlassen in Port Rey liegt. 

Im Operationsgebiet trifft die Amphibious Force mit den Landungsdockschiffen HMS Fearless und HMS Intrepid, dem Transporter Canberra, den TUFT-Landungsschiffen Elk, Norland und Europic Ferry, dem Flugzeugtransporter Aatlantic Conveyor, den Versorgern RFA Stromness und RFA Tidepool, gesichert von den Fregatten HMS Ardent und HMS Argonaut, ein. 

14.5.1982 Freitag

Die britischen Botschafter Parsons (UN) und Henderson (Washington) zur Berichterstattung in London vor dem War Cabinet. Parsons erläutert letzten Vorschlag des UN-Generalsekretärs Perez de Cuellar: Abzug der beiderseitigen Streitkräfte nach vereinbartem Plan, Verwaltung unter UN vorläufig nach britischen Regeln, je 3 britische und argentinische Beobachter, Verhandlungen ohne Vorbedingungen möglichst bis Jahresende. Südgeorgien ausgeklammert. 

Der argentinische UN-Botschafter Ros legt Perez de Cuellar die argentinische Lösungsversion vor: Alle Streitkräfte werden in ihre normalen Basen zurückgezogen. Ausschliessliche UN-Verwaltung für das Interim, keine lokale britische Beteiligung. Freier Zugang für Argentinier in der Interimszeit. Abschluss der Souveränitätsverhandlungen bis Jahresende, dann an UN zurück. 

Nachdem die 8 Mann SAS-Aufklärer von Westfalkland auf die Insel Pebblel Borbon übergesetzt haben und die Landepunkte markiert sind, landen 120 Mann des 22. SAS-Regt. mit Hubschraubern der HMS Hermes unter Feuerunterstützung des Lenkwaffen-Zerstörers HMS Glamorgan beim Behelfsflugplatz Pebble Island und sprengen in der Nacht zum 15.5.1982 Pucara-Erdkampfflugzeuge der Luftwaffe, 4 T-34-Mentor-Schulflugzeuge der Marine, 1 Skyvan der Prefectura und 1 Hubschrauber.

2 argentinische Aermacchi-MB-339-Flugzeuge werden vom Festland nach Puerto Argentino überflogen. 

Im Operationsgebiet treffen das Landungsschiff RFA Sir Belvedere (von Kanada), der TUFT-Tanker British Dart und das Lazarettschiff RFA Hydra ein. 

Von Grossbritannien laufen der Versorger RFA Fort Grange mit 3 Hubschraubern (Sea King) und der Flugzeugtransporter Atlantic Causeway (umgebauter Container-Frachter) mit 20 Wessex- und 8 Sea King-Hubschraubern aus. Die Sowjetunion erklärt die 200 sm TEZ für illegal. 

15.5.1982 Samstag

Bei einem Vorstoss in den südlichen Falklandsund wird der Lynx-Hubschrauber der Fregatte HMS Brilliant beschossen. 

Der britische TUFT-Tanker British Dart gibt Treibstoff an den Versorger RFA Tidepool ab und füllt später auch die Tanker RFA Plumleaf und RFA Appleleaf auf. 

Der TUFT-Tanker Anco Charger und das Lazarettschiff RFA Herald treffen im Operationsgebiet ein. 

Die beiden argentinischen P-2-Neptune-Marine-Fernaufklärer müssen wegen Ersatzteilmangel ausser Dienst gestellt werden. 

16.5.1982 Sonntag

Das britische War Cabinet formuliert letzte britische Vorschläge für den UN-Generalsekretär Perez de Cuellar, die von Botschafter Parsons überbracht werden sollen. 

Sea Harrier von der HMS Hermes versenken in Port Rey den verlassenen Transporter Rio Carcarana und beschädigen in der Zorro Bay den Transporter ARA Bahia Buen Suceso. 

Der Lenkwaffen-Zerstörer HMS Glamorgan bombardiert den Flugplatz Port Stanley. 

Die Fregatten HMS Brilliant und HMS Alacrity stossen in den nördlichen Falklandsund vor. 

Eine Sea King mit britischem Kennzeichen wird auf chilenischem Territorium an der Südspitze des lateinamerikanischen Festlandes gefunden. 

Die Träger-Task Force und die Amphibious Force treffen zusammen. Der TUFT-Landungstransporter Elk gibt 3 Hubschrauber an die Träger ab. 

Das Werkstattschiff Stena Saspread trifft in Südgeorgien ein und beginnt mit der Reparatur beschädigter Schiffe. 

Von Devonport läuft das Bohrinsel-Versorgungsschiff Wimpey Seahorse als TUFT-Werkstattschiff nach Südgeorgien aus. 

17.5.1982 Montag

Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (ohne Italien und Irland) verlängert ihre Sanktionen gegenüber Argentinien.

18.5.1982 Dienstag

Das Vermittlungs-Angebot des UN-Generalsekretärs Perez de Cuellar ist gescheitert. Die argentinische Junta lehnt die britischen Gegenvorschläge ab.

Das britische War Cabinet berät die Landung bei San Carlos. Nach dem Vortrag der Stabschefs der Teilstreitkräfte wird die Operation Sutton formell genehmigt. 

Die Träger-Task Force und die Amphibious Force treffen zusammen. In der Nacht zum 19.5. werden 1’200 Mann der 3rd Commando Brigade von dem Transporter Canberra in See, etwa 200 sm ostnordostwärts der Falklandinseln, auf die Landungsdockschiffe HMS Fearless und HMS Intrepid umgeladen. Von dem Flugzeugtransporter Atlanrtic Conveyor werden 8 Sea Harrier und 4 GR.3 Harrier auf die HMS Hermes und HMS Invincible überflogen. 

In der Nacht stürzt ein Sea King-Hubschrauber mit einem 22 Mann starken SAS-Team zur Markierung der Landungsstrände von San Carlos ab, wahrscheinlich ist ein Vogel in die Turbine geraten. 19 Mann und 2 Piloten tot. 

Im Operationsgebiet treffen das Landungsschiff RFA Sir Belvedere und die Fregatten HMS Ambuscade und HMS Antelope ein, ebenso die 11. Minensuch-Squadron mit den Minensuch-Trawlern Pict, Junella, Cordella, Farnella und Northella, die nach Südgeorgien gehen. 

Der Transporter Queen Elisabeth 2 läuft zur Vorratsergänzung Freetown an. 

19.5.1982 Mittwoch

In Kenntnis der negativen Antwort der argentinischen Junta auf die letzten Verhandlungsvorschläge befiehlt das britische War Cabinet die Durchführung der Operation Sutton. 

Von Ascension treffen 4 weitere GR.3 Harrier im Flug mit mehrfacher Luftbetankung bei der Task Force ein und landen auf der HMS Hermes. Damit sind insgesamt 35 Harrier verfügbar. 

Die Umschiffung von Teilen der 3rd Commando Brigade von der Canberra auf die Landungsschiffe HMS Fearless und HMS Intrepid wird bei schwerem Wetter mit den ausgedockten LCU-Landungsbooten fortgesetzt. Insgesamt 1’800 Mann umgeschifft.

Der Lenkwaffen-Zerstörer HMS Glamorgan beschiesst den Flugplatz Port Stanley, um die Aufmerksamkeit vom geplanten Landungsraum abzuziehen. 

Der Zerstörer HMS Exeter trifft aus der Karibik im Operationsgebiet ein. 

20.5.1982 Donnerstag

Die britische Premierministerin Thatcher erklärt im Unterhaus die Verhandlungen für gescheitert und kündigt die Veröffentlichung eines Weissbuches an. 

UN-Generalsekretär Perez de Cuellar führt letzte Vermittlungsgespräche, ohne Erfolg. 

Generalmajor Jeremy Moore, der Befehlshaber der britischen Landstreitkräfte, und sein Stab setzen mit Hubschrauber von Ascension auf die passierende Queen Elisabeth 2 über. 

Die Träger-Task Force führt zur Ablenkung der argentinischen Verteidiger Täuschungsoperationen durch. Sea Harrier und erstmals auch GR.3 Harrier von den Trägern führen Angriffe gegen die Flugplätze Port Stanley und Goose Green sowie gegen Fox Bay auf Westfalkland. Der Lenkwaffen-Zerstörer HMS Glamorgan und 2 Fregatten beschiessen Port Stanley und Port Louis. Die SAS führt mit Hubschraubern einen Ablenkungsangriff mit 40 Mann zwischen Darwin und Goose Green, um eine Landung vorzutäuschen. 

Die Landungsflotte marschiert von Nordosten auf den Nordeingang des Falklandsundes zu. 

Gliederung der argentinischen Streitkräfte auf den Falkland-Inseln: a) im Raum Puerto Argentino Port Stanley: 

Befehlshaber der Gesamtstreitkräfte: Brig. Gen. M. B. Menendez mit Stab (s. 26. 4.), Befehlshaber der Landstreitkräfte Brig. Gen. L. Yofre (Kommandeur X. Inf.-Brig. mot.) mit etwa 8400 Mann der Inf.-Regt. (mot.) 3, 6 und 7 der X. Brig., Inf.-Regt. 4 der III. Brig. und Inf.-Regt. (mot.) 25 der IX. Brig.; Art. Batl. der III. und XI. Brig., 601. und 602. Fla-Batl., Panzer-Einheit mit 12 Panhard, Heeresflieger-Einheit mit 2 CH-47 Chinook, 6 Bell UH-1 Huey, 2 Agusta 190A und 3 Puma-Hubschraubern. Luftwaffeneinheit mit mehreren IA-58-Pucara-Erdkampfflugzeugen, Marineflieger mit einigen Aermacchi MB  339. 

b) im Raum Darwin/Goose Green: Etwa 1’200 Mann des Inf.-Regt. 12 der III. Brig. und des Inf.-Regt. 2 der IV. Luftlande- Brig.  Luftwaffeneinheit mit mehreren Pucara- Erdkampfflugzeugen. 

c) im Raum Fox Bay auf Westfalkland: (Brig.-Gen. Paral) Etwa 900 Mann des Inf.-Regt. 8 der IX. Brig. 

d) im Raum Port Howard: Etwa 800 Mann des Inf.-Regt. 5 der III. Brig. 

e) im Raum Borbon/Pebble Island: Etwa 120 Mann Luftwaffen- und Marineflieger-Personal, das nach Zerstörung der Flugzeuge nach und nach mit Hubschraubern ausgeflogen wird. 

Im Operationsgebiet trifft der TUFT-Versorger Saxonia ein. 

Die zum Landungsschiff umgebaute Fähre Baltic Ferry trifft in Ascension ein. Von Grossbritannien laufen der aus einem Barge Carrier umgebaute Flugzeugtransporter Contender Bezant mit 6 Hubschraubern und 6’500 ts Material aus, ferner der Container-Frachter Tor Caledonia mit u. a. 350 Rapier-Lenkwaffen und der zum Depotschiff hergerichtete Frachter St. Edmund mit Material für die 5. Inf.-Brig. 

In der Nacht zum 21. 5. landet der Lenkwaffen-Zerstörer HMS Antrim mit Hubschrauber ein SAS/SBS-Team in der San-Carlos-Bucht, um die Landestrände zu markieren. Der Lenkwaffen-Zerstörer HMS Glamorgan beschiesst in der Nacht Ziele im Berkeley-Sund zur Ablenkung. 

21.5.1982 Freitag

Debatte im UN-Sicherheitsrat über den Falkland/Falkland-Inseln-Konflikt. 

Britische Landung in der San-Carlos-Bucht (Operation Sutton): Die Landungsflotte unter Führung von Commodore M. Clapp besteht aus den grossen Landungsdockschiffen HMS Fearless (Flaggschiff) und HMS Intrepid, dem grossen Transporter Canberra, den zu Landungsschiffen hergerichteten Fährschiffen und Ro/Ro-Schiffen Norland und Europic Ferry, den Nachschubschiffen RFA Stromness und RFA Fort Austin, den Landungsschiffen RFA Sir Geraint, RFA Sir Galahad, RFA Sir Percivale, RFA Sir Tristham und RFA Sir Lancelot, gesichert von dem Lenkwaffen-Zerstörer HMS Antrim und den Fregatten HMS Ardent, HMS Plymouth, HMS Argonaut, HMS Brilliant, HMS Yarmouth und HMS Broadsword. Mit Landungsbooten der HMS Fearless und HMS Intrepid und den eingeschifften Hubschraubern werden das 3. Para-Batl. und das 42. Kommando bei Port San Carlos, an der Nordseite der Bucht, das 2. Para-Batl. und das 40. Kommando bei San Carlos (Ort) an der Ostseite und das 45. Kommando beim Refrigeration Plant an der Westseite gegenüber San Carlos gelandet. Gesamtführung der gelandeten Kräfte Brig. Julian Thompson. Die Landungstruppen treffen praktisch auf keinen Widerstand und haben bis zum Abend einen Brückenkopf gesichert, in den etwa 5’000 Mann angelandet sind. Bei der Landung gehen 2 Gazelle-Hubschrauber durch Bodenabwehr verloren. 

Auf die ersten Meldungen von der Landung werden einige der auf den Flugplätzen der Falkland-Inseln stationierten argentinischen Flugzeuge eingesetzt. Zuerst greifen zwei Rotten von je 2 Pucaras das Gebiet des 2. Para-Batl. an, eine Maschine wird durch einen Stinger-Lenkwaffen, eine durch eine Schiffs-Sea Cat abgeschossen, auf britischer Seite keine Verluste. 

Von Port Stanley aus greift zuerst eine Aermacchi MB-339 an, wirft ihre Bomben jedoch weit ab von der RFA Fort Austin. Es folgt eine zweite Aermacchi (Kptlt. O. Crippa), die als erste die eigentliche Landungsflotte meldet und dann die im Nordeingang des Falklandsundes sichernde Fregatte HMS Argonaut angreift, wobei die gefeuerten ungelenkten Raketen zwar fehlgehen, doch durch Bordwaffenfeuer das Typ-965-Radar ausfällt und 3 Mann verwundet werden. 

Auf die Meldung hin beginnen die Luftangriffe der argentinischen Luftwaffe unter Führung durch Brig. Ernesto Crespo mit Maschinen der IV. und V. Brigada Aerea (A-4 Skyhawk), der VI. Brigada Aerea (Dagger) und der VIII. Brigada Aerea (Mirage). Insgesamt sind 63 Einsätze geplant, von denen 54 ausgeführt werden und bei denen 7 Verluste eintreten. 

Eine erste Welle von Skyhawks mit Mirages als Jagdschutz greift die Sicherungsschiffe an. Der Lenkwaffen-Zerstörer HMS Antrim feuert eine Sea Slug-Lenkwaffe ohne Erfolg, wird dann von Bordwaffenfeuer und einer Bombe getroffen, die den Hangar beschädigt und im Maschinenraum, ohne zu detonieren, liegenbleibt, sie wird später entschärft und über Bord geworfen. Die Fregatte HMS Brilliant hat durch Bordwaffenfeuer leichte Schäden, die Fregatte HMS Broadsword hat durch Bordwaffenfeuer von Mirages Verletzte. Eine Mirage und eine Skyhawk durch Sea Wolf abgeschossen. Bomben fallen nahe bei den Sir-Landungsschiffen, der Norland und der Canberra, ohne jedoch zu treffen. 

Eine zweite Welle von mindestens 6 Skyhawk konzentriert sich auf die im Norden stehende Fregatte HMS Argonaut, die eine Maschine mit Sea Cat abschiesst, dann jedoch, nachdem mehrere Bomben über das Schiff hinweggesprungen sind, von einer Bombe im Kesselraum über der Wasserlinie, von einer zweiten Bombe im Sea Cat-Magazin getroffen wird. Beide detonieren nicht, verursachen jedoch durch gerissene Dampfleitungen und kleine Brände Explosionen. Das Schiff wird abends von der Fregatte HMS Plymouth in die gesicherten Gewässer des San-Carlos-Sundes eingeschleppt und dort behelfsmässig repariert. Dabei entstehen am 27. 5. durch einen Brand weitere Schäden. Das Landungsschiff Sir Lancelot durch eine nicht detonierte Bombe beschädigt. 

Von der 3" Escuadrilla Aeronaval de Caza y Ataque der Marineflieger greifen 20 Minuten später 9 Skyhawk an. Eine Rotte von 3 Maschinen konzentriert sich auf die im Süden der Landungsräume stehende Fregatte HMS Ardent (Cdr. Alan West), die Goose Green beschossen hat, um den Flugplatz auszuschalten. Von den 3 Flugzeugen der zuerst angreifenden 2. Division erzielen Korv.-Kapt. A. J. Philippi und Oblt. M. Marquez je einen Treffer auf dem Achterschiff der HMS Ardent, das sofort in Brand gerät. Der Brand breitet sich schnell aus. Beide Skyhawk« werden vom Abwehrfeuer schwer getroffen, so dass die Piloten mit dem Schleudersitz aussteigen. Die dritte Maschine (Kptlt. C. Arca) muss in Puerto Argentino notlanden. Die von der längsseits gehenden Fregatte HMS Yarmouth unterstützte HMS Ardent muss verlassen werden. 24 Tote und 30 Verletzte. Bei einem Angriff einer zweiten Gruppe entstehen weitere Schäden, bevor das Schiff sinkt. Ausser den genannten Maschinen werden mindestens 4 weitere durch Harrier des Jagdschutzes abgeschossen. Eine Sea Harrier geht verloren. 

Von Grossbritannien läuft das TUVTKühlschiff Geestport aus. 

Die TUFT-Schiffe Lycaon, Irisund British Test treffen im Operationsgebiet ein. 

22.5.1982 Samstag

Vor San Carlos löst der Lenkwaffen-Zerstörer HMS Glamorgan die beschädigte HMS Antrim ab. Die Fregatte HMS Brilliant geleitet den Transporter Canberra aus der Gefahrenzone. Das Typ-42 / 22-Team HMS Coventry / HMS Broadsword wird nördlich des Falklandsundes als „missile trap“ aufgestellt. 

Vom 22.-24. 5. fliegt die argentinische Luftwaffe 82 Einsätze, von denen 63 gegen die Falkland-Inseln durchgeführt werden, dabei 6 Verluste. Am 22. 5. Angriffe von A-4 durch Sea Harrier abgefangen. 

Der argentinische Zerstörer ARA Segui patrouilliert zwischen EI Rincon und Faro Clamoreco an der Küste des Festlandes. 

Sea Harrier der britischen Träger greifen den Prefectura-Patroler CG 83 ARA Rio Iguazu in der Choiseul Bay an und beschädigen ihn schwer. 1 Toter. 

Bei der anmarschierenden britischen Task Group ortet die Fregatte HMS Penelope eine argentinische Boeing 707, die als Aufklärer eingesetzt ist. Von dem Lenkwaffen-Zerstörer HMS Bristol und dem Zerstörer HMS Cardiff gestartete Sea Dart erreichen das Ziel nicht. 

23.5.1982 Sonntag

In der Nacht fangen die britischen Fregatten HMS Brilliant und HMS Yarmouth den argentinischen Prefectura-Patroler CG 82 ARA Monsunen ab, ein Lynx-Hubschrauber der Fregatte HMS Antelope trifft mit Sea Skua-Lenkwaffen einen Nachschubfrachter im Falklandsund, eventuell eines der bereits verlassenen Schiffe. Nachmittags greifen erneut Flugzeuge der argentinischen Luftwaffe (mindestens 4 A-4B Skyhawk und 6 Mirage/Dagger) an, von denen mindestens 1 Skyhawk und mehrere Dagger abgeschossen werden, ohne dass nachweisbare Treffer erzielt werden. 

Die 3a Escuadrilla Aeronaval de Caza y Ataque der Marineflieger greift mit 4 A-4Q Skyhawk an, eine Maschine muss vor dem Ziel wegen einer Panne umkehren. Korv.-Kapt. Fox, Korv.-Kapt. Zubizzareta und Kptlt. Benitez greifen die Fregatte HMS Antelope an. Die erste Bombe schlägt in der Nähe der HMS Glamorgan ein, die zweite Maschine trifft mit zwei Bomben, die nicht detonieren, die HMS Antelope (Cdr. N. Tobin). Die dritte Maschine streift die Radarantenne und stürzt ab. Bei der Notlandung der zurückkehrenden ersten Maschine funktioniert der Schleudersitz nicht, Pilot tot. Beim Entschärfen der Bomben detoniert diese, die HMS Antelope bricht am 24. 5.1982 in zwei Teile und sinkt. 

Am Spätnachmittag starten erneut zwei Super-Etendard der 2aEscuadrilla von Rio Grande, um mit Luftbetankung durch KC-130 die britische Task Force mit je einem AM-39-Exocet-Lenkwaffen anzugreifen. Die von dem Radar-Gerät auf Two Sisters Hili übermittelten Zieldaten sind zu ungenau, so dass die Flugzeuge ohne Erfolg umkehren müssen. 

Der Flugzeugtransporter Atlantic Causeway trifft in Ascension ein. Das Versorgungsschiff Saxonia erreicht Südgeorgien. 

Im Versorgungsgebiet tauschen die Versorger RFA Resource, RFA Stromness und RFA Regent ihre Vorräte aus. 

Im Operationsgebiet trifft die Task Group mit dem Lenkwaffen-Zerstörer HMS Bristol, dem Zerstörer HMS Cardiff und den Fregatten HMS Active, HMS Avenger, HMS Penelope, HMS Minerva, HMS Andromeda sowie dem Versorger RFA Olna ein. 

Der Truppentransporter Queen Elizabeth 2 passiert auf dem Wege nach Südgeorgien die Grenze des Operationsgebietes. 

24.5.1982 Montag

Bei Angriffen von weiteren Luftwaffen-Skyhawk erhalten die Landungsschiffe RFA Sir Lancelot und RFA Sir Galahad je einen Bombentreffer, ohne dass die Bomben detonieren, beide Schiffe vorübergehend evakuiert, bis die Bomben entschärft sind. Das Landungsschiff RFA Sir Belvedere wird von einer nicht detonierenden Bombe gestreift. 

Von Sea Harriers werden mit Sidewinder Lenkwaffen 2 Mirage abgeschossen. Ein Harrier geht nach dem Start durch Schubkraftverlust verloren. 

Bei Angriffen der argentinischen Luftwaffe mit mindestens 12 Maschinen werden durch von der Fregatte HMS Broadsword geführte Sea Harrier 3 Mirage / Dagger, durch 40-mm-Bofors der HMS Fearless 2 Skyhawk und durch an Land stationierte Rapier-Lenkwaffen-Batterien 3 weitere Flugzeuge abgeschossen. Der Landungs-Transporter Norland wird von herumfliegenden Mirage-Trümmern getroffen. 

Der beschädigte argentinische Patroler ARA Monsumen wird aus dem Choiseul-Sund von dem Motorsegler Forrest nach Puerto Argentino eingeschleppt. 

25.5.1982 Dienstag

Einsatz von 72 Flugzeugen der argentinischen Luftwaffe. In mehreren Wellen von je 4 A-4 Skyhawk, begleitet von Mirage-Jägern, werden britische Schiffe angegriffen. 12 sm nördlich Pebble Island steht das Typ-42 / 22-Team HMS Coventry / HMS Broadsword. Zunächst wird ein Aufklärer mit Sea Dart der HMS Coventry abgeschossen, von der ersten 4er Gruppe nochmals zwei. Eine Maschine trifft das Achterdeck der HMS Broadsword mit einer Bombe, die nicht detoniert, jedoch den Hubschrauber zerstört und den Hangar beschädigt. Beim Angriff einer zweiten 4er-Welle ist das Sea Dart-System noch nicht wieder klar, und die Sea Wolf der HMS Broadsword haben Probleme mit der Zielzuweisung bei gleichzeitig anfliegenden Maschinen. In kurzer Folge wird die HMS Coventry an Backbordseite von 3 Bomben getroffen, die die Bordwand aufreissen, so dass das Schiff zu kentern beginnt und Capt. D. Hart-Dyke das Verlassen des Schiffes befehlen muss. 19 Tote, 20 Verletzte. 

Auf die Meldungen der Luftwaffe und des Two Sisters-Radargerätes erneuter Super-Etendard-Einsatz mit zwei Maschinen (Korv.-Kapt. R. Curilovic und Kptlt. J. Barraza) und je einem AM-39-Exocet-Lenkwaffe. Der erste KC-130-Tanker erwartet die Super-Etendard etwa 160 sm ostwärts Puerto Deseado, nach Betankung im Tiefflug 100 sm nördlich der FalklandinseIn, um Radarortung zu entgehen, nach 270 sm Zielortung grosses Schiff, 16.32 Uhr Start der Exocet, Rückflug mit Betankung am gleichen Platz nach Puerto Deseado, von dort abends Rückflug nach Rio Grande. Anfliegendes Ziel zuerst von Typ-992-Radar der Fregatte HMS Ambuscade auf 30 sm geortet. Eine AM-39 trifft den zur Abgabe seiner Hubschrauber nach San Carlos laufenden Flugzeugtransporter Atlantic Conveyor (Capt. I. North) im Aufbau, der sofort in Brand gerät, der nicht zu löschen ist, so dass das Schiff verlassen werden muss. 12 Tote. 3 Chinook- und 8 Wessex-Hubschrauber verbrannt. Schwerer Schlag für die Beweglichmachung der britischen Landungstruppe. Die zweite Exocet wird wahrscheinlich durch Chaff von dem Lenkwaffen-Zerstörer HMS Antrim abgelenkt, HMS Glamorgan und HMS Brilliant sichten den Lenkwaffen.-Träger HMS Invincible und versch. Landungsschiffe nicht weit ab. 

Abends beschiesst Lenkwaffen-Zerstörer HMS Glamorgan Port Stanley. 

Der Landungs-Transporter Europic Ferry lädt seine restlichen Nachschubgüter in San Carlos aus. 

Im Operationsgebiet treffen die Transportfähren Nordic Ferry, Baltic Ferry, das Flugzeugtransportschiff Atlantic Causeway und der Tanker British Wye ein. 

26.5.1982 Mittwoch

Der UN-Sicherheitsrat beschliesst die UN-Resolution 505, in der Generalsekretär Perez de Cuellar um weitere Vermittlung gebeten wird. 

Das britische War Cabinet kritisiert die bisher ausgebliebene Ausbruchsoperation aus dem Brückenkopf. 

Auf dem Festland wird ein neuer argentinischer Operationsstab (Centro de Operaciones Conjunta) mit Vizeadmiral Lombardo, Generalmajor Garcfa und Brig.-General Weber von den drei Teilstreitkräften gebildet. 

Vom Festland werden 3 weitere Aermacchi MB-339 nach Puerto Argentino eingeflogen. Eine Aermacchi geht über Darwin verloren. 

Harrier greifen den Flugplatz Port Stanley an. 

Aus dem Brückenkopf marschiert das 3. Para-Batl. in Richtung Teal Inlet ab, das 45. Kommando in Richtung Douglas Settlement, das 2. Para-Batl. besetzt als Ausgangsstellung für den Angriff gegen Darwin das Camilla Creek House, 42. und 40. Kommando bleiben in Reserve und sichern den Brückenkopf. 

Das Nachschubschiff RFA Fort Grange trifft im Operationsgebiet ein. 

27.5.1982 Donnerstag

Bei Sea Harrier-Angriffen gegen Port Stanley geht ein Harrier verloren, 1 Aermacchi beschädigt. 

Das 3. Para-Bat\. und das 45. Kommando setzen Vormarsch fort und starten Angriff gegen Teal Inlet, während ein SAS-Kommando auf dem Mount Kent abgesetzt wird. Von der Fregatte HMS Arrow unterstützt, beginnt das 2. Para-Bat!. seinen Angriff in Richtung Darwin/Goose Green. 

Bei Angriffen argentinischer Erdkampfflugzeuge wird im Brückenkopf ein Munitionsdepot getroffen. 4 Tote, 20 Verwundete. 

Die Transporter Queen Elisabeth 2 und Canberra sowie Norland treffen in Südgeorgien ein. Der Flugzeugtransporter Atlantic Causeway trifft in der TEZ ein, der Tanker Ebura im Op.-Gebiet. 

28.5.1982 Freitag

Das 2. Para-Bat!. (Lt.-Co!. H. Jones [tl) greift Darwin und Goose Green an, das von stärkeren Kräften als erwartet unter Luftwaffen-Brig. W. Pedrozo verteidigt wird. Von Puerto Argentino waren Verstärkungen per Hubschrauber eingeflogen worden. Gegen starken Widerstand (12 Tote und 31 Verwundete auf britischer, ca. 250 Tote und 150 Verwundete auf argentinischer Seite) werden Darwin und Goose Green genommen. Auf dem Flugplatz 4 Pucara zerstört, 1 Aermacchi über Darwin abgeschossen. Nach argentinischer Kapitulation 1’083 Gefangene, davon 881 Heer, 202 Luftwaffe. 

Vor Südgeorgien in der Stromness-Bucht Umschiffung der Einheiten der 5. Infanterie-Brigade von dem Transporter Queen Elisabeth 2 mit Hilfe von Schleppern, dem Patroler Leeds Castle, Minensuchern usw. auf die Transporter Canberra und Norland. Generalmajor J. Moore schifft sich auf dem Lenkwaffen-Zerstörer HMS Antrim ein. Der Transporter Lycaon lädt Munitionsnachschub aus. 

Ds Wrack des Flugzeugtransporters Atlanticc Conveyor gerät im Schlepp der Yorkshieman in schweren Sturm und geht verloren, nachdem die Schlepptrosse gebrochen ist. 

Das U-Boot HMS Onyx trifft im Operationsgebiet ein. Der Versorger RFA Olna versorgt die Task Force. 

Die beschädigte Fregatte HMS Argonaut wird im Geleit der Fregatten HMS Penelope und HMS Minerva zum Versorgungsplatz gebracht, wo Schlepper sie zur Fahrt zum Werkstattschiff Stena Seaspread übernehmen. 

29.5.1982 Samstag

Harrier greifen Port Stanley an, der Flugplatz wird von zwei Fregatten beschossen. Eine Aermacchi zerstört. In schwerem Seegang eine Sea Harrie« über Bord bei Startvorbereitungen. 

Dritter Angriff mit Vulcan-Bomber mit Luftbetankung auf Port Stanley. 

In der TEZ wird der britische Tanker British Wye und das nahebei stehende Versorgungsschiff RFA Fort Grange von einer argentinischen C-130 Hercules überflogen, die 8 Bomben auf den Tanker wirft, 4 detonieren nicht, 3 detonieren im Wasser, eine prallt vom Vordeck der British Wye ab. 

30.5.1982 Sonntag

Die Transporter Canberra und Norland mit der 5. Infanterie Brig. treffen in San Carlos ein. General Moore steigt von der HMS Antrim auf das Flaggschiff der Landungsflotte, HMS Fearless, über und übernimmt das Kommando über die Landstreitkräfte. 

Das 3. Para-Batl. erreicht Teal Inlet, das 45. Commando Douglas. 

Nach Ortung von Two Sisters-Radar neuer Einsatz von 2 Super-Etendard (Korv.-Kapt. A. Francisco, Kaptlt. L. Collavino) gegen die Träger-Task Force ostwärts Puerto Argentino, die den Flugplatz mit GR.3 Harriers angegriffen hat (1 Harrier abgeschossen). Anflug zusammen mit vier A-4 »Skyhawk« der Luftwaffe mit Bomben von Südosten nach zweimaliger Betankung auf dem Anflug südostwärts Isla de los Estados und etwa 300 sm vor dem Ziel. Letzte Exocet von 5 gestartet gegen grosses Ziel (Annahme Träger HMS Invincible). Die Lenkwaffe wird von den Fregatten HMS Penelope und HMS Plymouth sowie dem Lenkwaffen-Zerstörer HMS Glamorgan in der Nähe des Trägers HMS Hermes beobachtet, trifft jedoch, vermutlich durch Chaff abgelenkt, kein Schiff. Von den angreifenden A-4 wird eine durch Sea Dart des Zerstörers HMS Exeter abgeschossen, eine A-4 von der 114-mm-Kanone der Fregatte HMS Avenger, zwei Bomben verfehlen Schiffe knapp. 

Die beiden Super-Etendards und zwei A-4 kehren nach Luftbetankung nach Rio Grande zurück. 

Das britische Atom-U-Boot HMS Courageous trifft als Ablösung der HMS Splendid im Operationsgebiet ein. 

31.5.1982 Montag

Angriff eines luftbetankten Vulcan-Bombers mit 4 AGM-45-Shrike-Lenkwaffen gegen das 3D-Radar auf Two Sisters. Nur Antenne beschädigt, aber repariert. 

Das 3. Para-Batl. erreicht Estancia House, das 42. Kommando den Mount Chal­lenger. 

Die Canberra und Norland gehen nach Ausladung der 5. Inf.-Brig. wieder in See, Canberra hat 300 Überlebende von Schiffen an Bord. 

Der Flugzeugtransporter Atlantic Causaway landet seine Hubschrauber in San Carlos. 

Der Tanker Bitish Dart versorgt die HMS Hermes. 

Der Transporter Tor Caledonia trifft in Ascension ein. 

Weitere 5 GR.3 Harrier werden im Direktflug mit Luftbetankung von Grossbritannien nach Ascension überführt. 


- last update 12. April 2013

written 1. Januar 2008

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