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| Falklandkrieg | . | ||||||||
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| Teil 1 | |||||||||
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Invasion im Südatlantik |
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Seit dem Zweiten Weltkrieg ist das ehemalige „British Empire“ auf einige wenige, politisch wie wirtschaftlich unbedeutende Besitzungen zusammengeschrumpft. Für diese ehemaligen Kolonien, die alle einen unterschiedlichen politischen Status haben, ist Großbritannien eine Sicherheitsgarantie eingegangen, die im April 1982 auf die Probe gestellt wurde: Argentinien besetzte die britischen Falklandinseln. |
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Argentiniens Besetzung der Falklandinseln und ihrer Vorposten war das Ergebnis einer sorgfältig geplanten Aktion von Seiten eines totalitär regierten Militärstaates. Die damaligen drei Diktatoren befehligten je eine der drei Waffengattungen, die einzeln betrachtet durchaus ihre Meriten haben, untereinander aber in einer Konkurrenzhaltung zueinander stehen, die sich in diesem Konflikt als problematisch und verhängnisvoll erweisen sollte. |
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Die argentinische Luftwaffe |
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Die argentinische Luftwaffe wurde in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre ausgebaut und modernisiert, wobei die galoppierende Inflation und der ständig drohende Staatsbankrott finanzielle Grenzen setzten. Das Fundament dieser Aufrüstung bildete der im eigenen Land gebaute COIN-jäger des Typs FMA IA 58 Pucara. Die Produktion dieses mit zwei Turboprop-Triebwerken der Marke Astazou bestückten Flugzeugs kam nur schleppend in Gang, doch konnten 1981 schließlich zwei Staffeln der 11. Luftbrigade mit je dreißig Maschinen ausgerüstet werden, die in Reconquista im Norden Argentiniens stationiert waren. |
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In einer höheren Leistungsklasse waren die 65 Maschinen vom Typ McDonnell Douglas A-4P Skyhawk angesiedelt, mit denen das I. Bombergeschwader der IV. Luftbrigade in EI Plumerillo und das IV. und V. Bombergeschwader der V. Luftbrigade des Stützpunkts General Pringle ausgestattet waren. Sie verfügten mehrheitlich über das Zielpeilsystem D126R von Ferranti. Zusätzlich standen ein Dutzend Skyhawks der Serie A-4Q, die dem Luftkommando der argentinischen Marine unterstanden und dem Landungsgeschwader 3 zugeteilt waren, zur Einschiffung an Bord des Flugzeugträgers ARA Veinticinca de Maya auf dem Marinestützpunkt Comandante Espora bereit. Diese ungefähr 80 Skyhawks mussten die Hauptangriffslast der argentinischen Luftwaffe tragen. Für Abfangaufgaben im Langstreckenbereich verfügte die argentinische Luftwaffe über ein Geschwader von Überschalljägern des Typs Dassault Mirage IIIEA, das I. Geschwader der VII. Luftbrigade, sowie zwei in Israel gebaute Jäger vom Typ lAI Dagger der IV. Luftbrigade, deren normale Aufgabe die Verteidigung des Luftraums über Buenos Aires war. Acht oder neun Maschinen des Typs B.Mk 62 der britischen Firma English Electric Canberra bildeten das 1. Bombergeschwader der II. Luftbrigade auf der Luftwaffenbasis General Urquiza, wo auch eine ansehnliche Flotte von Transportmaschinen und Hubschraubern stationiert war. Darunter befanden sich neun Lockheed C-130E, C-130H und KC-130H Hercules, circa 20 Maschinen vom Typ DINFIA IA 50 Guarani II (von denen einige zu Aufklärern umgebaut waren), und ungefähr 95 Hubschrauber, die sich auf alle drei Waffengattungen verteilten. Ausserdem konnte die paramilitärische staatliche Luftfahrtgesellschaft, die für die Abwicklung des Zivilverkehrs zwischen dem Festland und einigen entlegenen Gebieten wie den Falklandinseln verantwortlich war, circa 20 ihrer Maschinen vom Typ DHC Twin Otter sowie Fokker Friendship und Fellowship zur Verfügung stellen. |
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Anfang 1982 verfügte die argentinische Luftwaffe über ein Arsenal von 241 Kampfflugzeugen in vorderer Linie und 174 in Reserve, von denen 161 als Kampftüchtig und 113 aIs einsatzfähig eingestuft werden konnten. Über die Bewaffnung war zur Zeit des Konfliktbeginns im April 1982 relativ wenig Information verfügbar. Zwar meldeten amerikanische und europäische Zeitungen regelmäßig die neuesten Waffenkäufe der argentinischen Luftwaffe, doch viele dieser Transaktionen mussten aufgrund finanzieller Schwierigkeiten abgesagt werden. Allgemein verbreitet war allerdings die Tatsache, dass fünf oder sechs Kampfflugzeuge vom Typ Dassault Super Etendard kurz vor Ausbruch der Kampfhandlungen ausgeliefert worden waren. Diese sollten mit einer entsprechenden Zahl von Luft-Schiff-Lenkraketen des Typs AS.39 Exocet bestückt werden. |
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Schon sehr schnell sollte sich zeigen, dass das argentinische Heer nur mittelmäßige Leistungen vollbringen konnte und hauptsächlich aus jungen Wehrdienstleistenden bestand. Die Luftwaffe dagegen war zum Kampf gerüstet, mit gut ausgebildetem und mutigem Personal. |
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Da die Luftwaffenstützpunkte sich vor allem auf den Norden des Landes konzentrieren, wurde der Flugplatz von Rio Gallegos, von dem aus das argentinische Antarktik-Geschwader I seine Erkundungsflüge startete, für militärische Aufgaben umgerüstet, obwohl er immer noch rund 650 Kilometer von den Falklandinseln entfernt lag. |
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Die Besetzung der Inseln |
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Anfang des Jahres 1982 kündigten die Briten an, aus finanziellen Erwägungen werde ihr Patrouillenschiff HMS Endurance aus dem südlichen Atlantik abgezogen. Kurze Zeit später setzten die Argentinier eine kleine paramilitärische Truppe auf South Georgia ab, einer Insel 1.300 Kilometer östlich der Falklandinseln. Am 2. April 1982 landeten mehrere Tausend argentinische Marineinfanteristen mit gepanzerten Fahrzeugen, Artillerie und Flak-Geschützen in der Hauptstadt Port Stanley, unterstützt von dem Flugzeugträger ARA Veinticinco de Mayo, zwei von den Briten selbst entwickelten Zerstörern des Typs 42, einem U-Boot sowie Transportflugzeugen vom Typ C-130 Hercules und einigen Hubschraubern, deren Besatzungen sehr schnell die einzige Piste des Flughafens der Hauptstadt unter ihre Kontrolle brachten. Die 79 auf der Hauptinsel stationierten britischen Marineinfanteristen verteidigten sich zwar drei Stunden lang, konnten aber nicht verhindern, dass die Hauptinselgruppe eingenommen wurde, als Maschinen der argentinischen Luftwaffe auf den meisten Pisten der Insel landeten. Das nächststehende britische Militärflugzeug war - abgesehen von einem Hubschrauber an Bord der HMS Endurance, die sich noch im Südatlantik aufhielt - mehr als elftausend Kilometer von den Falklandinseln entfernt in Gibraltar. |
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Nach Phasen der Verwirrung und des ungläubigen Staunens im britischen Außenministerium versammelte sich das Unterhaus am 3. April 1982 zur ersten Samstag-Sitzung seit der Suez-Krise von 1956. Die Abgeordneten erfuhren, dass Margaret Thatcher zur Rückeroberung der Falklandinseln eine Einsatzflotte zusammenstellen und in den Südatlantik entsenden wollte, die im Notfall und bei Scheitern aller diplomatischen Bemühungen mit kriegerischen Mitteln vorgehen sollte. Dieses Vorgehen war sogar durch eine Resolution des UNO-Sicherheitsrates gedeckt, die den sofortigen Rückzug Argentiniens forderte. |
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Zur selben Zeit lieferten sich 22 britische Marineinfanteristen und argentinische Soldaten eine zweistündige Schlacht um South Georgia, die erst zugunsten der Argentinier ausging, nachdem die Briten einen feindlichen Hubschrauber abgeschossen, einen weiteren beschädigt und eine Panzerabwehrrakete durch den Rumpf einer argentinischen Korvette geschossen hatten. |
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London macht mobil |
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Es war ein ungewöhnlich hektisches Wochenende in Grossbritannien: Fieberhaft wurden in der Marinefliegerabteilung in RNAS Culdrose (HMS Seahawk) die neun Westland Sea King Hubschrauber der 820 Staffel mobilisiert und auf die HMS Invincible (R05), die eigentlich bereits nach Australien verkauft war, überführt. Eine entsprechende Zahl von Hubschraubern der 826 Staffel ging auf die für schrottreif erklärte HMS Hermes (R12). Begleitet wurden diese beiden Kontingente von je einer Trainingsmaschine der 706. Staffel, und Hubschrauber der Marke Sea King dieses Geschwaders versorgten die Einsatzflotte noch solange logistisch, bis sie ausser Reichweite war (die Sonar-Anlagen der Hubschrauber wurden zur Erhöhung der Ladekapazität ausgebaut). Anschließend wurde die 706 Stafffel mit den Resten der 721 Staffel zur 825 Staffel zusammengefasst; acht seiner Flugzeuge wurden auf dem Containerfrachter Atlantic Causeway und zwei weitere an Bord des umfunktionierten Luxusdampfers Queen Elizabeth II untergebracht, die beide der Einsatzflotte folgten. Die Hubschrauber der taktischen 'A' Flight Einheiten des 824. Geschwaders wurden auf dem Flottenhilfsstützpunkt RFA Olmeda (A124) eingeschifft, 'F' Flight in RFA Fort Austin(A386) auf Gibraltar, und 'C' und 'G' Flight in RFA Fort Grange (A385). |
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Auf dem Marinefliegerstützpunkt RNAS Yeovilton (HMS Heron) wurden derweil 20 Senkrechtstarter vom Typ Sea Harrier FRS Mk. 1 der 801 und 899 Staffel zur Einschiffung auf der HMS Hermes und der HMS Invincible (R06) bereitgestellt und alle Markierungen grau übertüncht. Kurz darauf wurden auch fast alle restlichen 13 Senkrechtstarter dieses Typs für die Aufstellung einer weiteren Staffel mit der Nummer 809 „Phoenix“ aufgeboten und zur Einschiffung auf dem neuen Flugzeugträger HMS Illustrious bereitgestellt, der zur selben Zeit durch die Endfertigungsphase lief und für den Einsatz im Südatlantik fertiggestellt wurde. Diese kleine Flotte von Senkrechtstartern sollte die Aufgabe der Luftraumverteidigung über der Einsatzflotte gegen einen Gegner übernehmen, dessen vom Festland aus operierende Luftmacht aus mindestens 200 Kampfflugzeugen bestand. |
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Am 5. April 1982 verliessen die Kampfeinheiten der Einsatzflotte den Hafen von Portsmouth und begannen gleichzeitig ein intensives Flugtraining im Ärmelkanal, bei dem die vor allem als Abfangjäger ausgebildeten Piloten lernen mussten, von den Rampen der Schiffsdecks zu starten und Bombenabwürfe zu üben. Im Kielwasser der Flugzeugträger und ihrer Geleitflotte verliessen noch viele Schiffe die englischen Häfen, um für Nachschub und Unterstützung zu sorgen. |
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Als die ersten Hercules-Maschinen der britischen Luftwaffe aus Gibraltar eintrafen, war der britische Luftstützpunkt RAF Wideawake auf der 6.500 Kilometer entfernten Insel Ascension zum Nachschubdepot entwickelt worden. Bis Ende April hatten die Lufttanker-Staffeln Nr. 50 und Nr. 55 ihre Maschinen vom Typ BAe Victor K Mk. 2 auf Gibraltar und in RAF Wideawake stationiert, eingedenk des beträchtlichen Bedarfs an Kraftstoff für Flugzeuge auf dem weiten Weg in den Südatlantik. |
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South Georgia als Vorposten |
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Die erste Stufe zur Rückeroberung der Falklandinseln sollte die Vertreibung der Argentinier aus South Georgia sein, um einen wichtigen Vorposten zu gewinnen und um eine Handvoll englischer Zivilisten zu bergen, die nahe der Siedlung Grytviken gestrandet waren. Am 14. April trafen der Zerstörer HMS Antrim (D18), die Anti-U-Boot Fregatte HMS Plymouth (F126) und die RFA Tidespring (A75) mit der HMS Endurance (A171) zusammen. |
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An Bord dieser Schiffe befanden sich ein Westland Wessex HAS Mk. 3 (XP142 „Humphrey“) der 737 Staffel, zwei Wessex HU Mk. 5 der 845 Staffel und zwei Hubschrauber der Marke Westland Wasp. Drei Wessex-Hubschrauber setzten Aufklärungspatrouillen am Strand von South Georgia ab und sollten sie am 22. April wegen schlechten Wetters wieder an Bord nehmen, als zwei Wessex-Hubschrauber vom Typ HU Mk. 5 im Schneegestöber havarierten. Die Besatzungen konnten von dem Wessex XP142 Hubschrauber gerettet werden, der auch eine in Seenot geratene Aufklärungseinheit aus ihrem Schlauchboot rettete. |
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Die HMS Antrim (D18) ortete und beschoss am 24 April das argentinische U-Boot Santa Fe auf seinem Weg von Grytviken. Es wurde dann von der HMS Endurance (A171) und der HMS Plymouth (F126), dem Wessex XP142 und einem Hubschrauber vom Typ Westland Lynx der HMS Brilliant (F90), die inzwischen im Kampfgebiet eingetroffen war, angegriffen und von der Besatzung an der Küste von Grytviken aufgegeben. Am 28. April brachten Truppenverbände, die von Hubschraubern wie dem XP142 von der HMS Antrim und der HMS Brilliant aus abgesetzt wurden, South Georgia wieder in britischen Besitz. |
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In der Zwischenzeit war Alexander Haig im Auftrag von Präsident Reagan unermüdlich zwischen Washington, London und Buenos Aires in diplomatischer Mission tätig und versuchte, eine alle Seiten befriedigende Friedensformel zu finden, denn eine direkte Unterstützung der Briten durch die USA hätten die amerikanischen Interessen in Lateinamerika gefährdet. |
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Am 11. April, zu einer Zeit, da die Einheit der Labour Opposition durch die Anti-Kriegshaltung ihres linken Flügels gefährdet war, trafen die ersten Schiffe der Einsatzflotte in Ascension ein. Bis dahin hatte die britische Regierung schon eine 200-Meilen-Zone um die Falklandinseln zur Kriegszone erklärt und jedes argentinische Schiff innerhalb dieser Zone war der Gefahr eines Angriffs ausgeliefert. Zur selben Zeit dementierte man Berichte nicht, nach denen sich das Atom-U-Boot HMS Superb (S109) in der Kriegszone befinden sollte (wo es tatsächlich niemals war). |
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Eine Woche lang beschäftigte man sich mit der Ausladung von Truppen und Nachschub auf die Insel Ascension, an der vor allem die Hubschrauber der Staffeln 820 und 826 beteiligt waren und von Hubschraubern der Luftwaffe unterstützt wurden. Einer der Sea King der 202 Staffel (RAF) aus RAF Brawdy war gleichzeitig für die Seenotrettung aus der Luft und Transportaufgaben zuständig. |
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Ungefähr zur selben Zeit befand sich das Linienschiff Canberra mit der Hauptmacht der Marineinfanteristen und einer Einheit Fallschirmjäger auf dem Weg nach Ascension, erreichte aber die Einsatzflotte nicht mehr, die am 16. April in Richtung Falklandinseln aufbrach. Vier Tage später meldete ein Hubschrauber nahe der HMS Hermes das Periskop eines U-Bootes und versetzte damit die gesamte Flotte in Alarmzustand. Aus heutiger Sicht erscheint es durchaus wahrscheinlich, dass es sich dabei um ein sowjetisches U-Boot handelte, umso mehr, als von der Canberra zur selben Zeit die Beschattung durch ein russisches Kriegsschiff gemeldet wurde und über dem Schauplatz ein sowjetischer Fernaufklärer vom Typ Tupolew Tu-142 „Bear“ kreiste, der offenbar an den in immer grösserer Zahl eintreffenden Zivilschiffe interessiert war. Der Umfang der im Ernstfall verfügbaren britischen Handelsmarine ist für den sowjetischen Nachrichtendienst eine begehrte Information. |
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Als die Kriegsgefangenen der argentinischen Garnison auf der RFA Tidespring von South Georgia nach Ascension verschifft wurden, verhärtete sich die Haltung der argentinischen Junta, die darauf beharrte, sofortige und unumschränkte Souveränität über die „Malvinas“ zu erhalten. Haigs ultimativer Vorschlag zur Lösung des Konflikts wurde am 29. April ausgeschlagen. Nach einem Monat intensiver diplomatischer Bemühungen, währenddessen Argentinien ständig sein militärisches Potential auf den Falklandinseln verstärkte, musste Präsident Reagan zugeben, dass die Friedensmission Alexander Haigs fehlgeschlagen war, und er sprach sich für eine Unterstützung Grossbritanniens aus. |
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| - | last update 12. April 2013 |
written 1. Januar 2008 |
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