Zieldarstellungskette 33

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History:

Februar 1959

Kommandostaffel established at Cottbus

1966

Kommandostaffel renamed ZDS-21

April 1971

ZDS-21 renamed ZDS-33

1. December 1981

ZDS-33 renamed ZDK-33

3. October 1990

ZDK-33 disbanded at Peenemünde

 

 

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Aircraft:
 

 

 

1959 - 19??
Mig-17
 
 

 

 

1959 - 1963
Yak-11
 

 

 

1959 - 1982
Il-28
 

 

 

1980 - 1990
Aero L-39LO
Aero L-39V
 
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Air Base Assingment

Cottbus

Feb. 1959

Nov. 1961

Drewitz

Nov. 1961

4. Jan. 1963

Preschen

4. Jan. 1963

30. Nov. 1964

Drewitz

30. Nov. 1964

Apr. 1971

Trollhagen

Apr. 1971

14. Nov. 1972

Peenemünde

14. Nov. 1972

Jan. 1985

Garz Heringsdorf

Jan. 1985

1. Dec. 1985

Peenemünde

1. Dec. 1985

3. Oct.1990

 
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Commanding Officers:

Hauptmann Heinz Funk

1959 1962

Major Dietrich Hellwig

1962 1. Oct. 1963

Oberstleutnant Gerhard Oswald

1. Oct. 1963 1. Nov. 1981

Oberstleutnant Hans-Jürgen Eser

1. Nov. 1981 3. Oct.1990
 
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History:

Die Einheit wurde im Februar 1959 auf Befehl des Ministeriums für Nationale Verteidigung aus der 3. Staffel des FG-1, deren Flugzeugbestand zwei Ketten MiG-17 und einige Jak-11 umfasste, auf dem Flugplatz Cottbus gebildet. Im Juni gleichen Jahres erhielt sie als erste und einzige Einheit der NVA die ersten beiden Exemplare des sowjetischen Frontbombers IL-28. Die Flugzeuge stammten von dem in Neu-Welzow stationierten 11. Selbstständigen Aufklärungsfliegerregiment der 16. Luftarmee, das auch die Umschulung deutscher Besatzungen auf diesen Typ durchführte. Da der Staffel erst 1966 die Eigenbezeichnung Zieldarstellungsstaffel 21 (ZDS-21) zugewiesen wurde, wurde intern auch von der Kommandostaffel gesprochen, weil sie ihre Einsatzbefehle direkt vom Kommando LSK/LV erhielt. Anfangs wurden nur Zieldarstellungsflüge für die Jagdfliegereinheiten im „kalten Schuss“ durchgeführt. Ab dem Frühjahr 1960 wurden die IL-28 mit einer Kabeltrommel im Bombenschacht ausgerüstet, mit deren Hilfe an einem 2000-Meter-Stahlkabel ein acht Meter langer Luftsack ausgefahren werden konnte. Ausser Jagdfliegern nutzten auch Einheiten der Flugabwehr und der Volksmarine diese Art der Gefechtsausbildung.
Im Herbst 1960 erhielt die Kommandostaffel nochmals eine Kette Jak-11, die aber bereits im Sommer 1961 wieder abgegeben wurde. In diesem Zeitraum erfolgten die Einsätze hauptsächlich von den Standorten Trollenhagen und Tutow aus. Anschliessend verlegte die Staffel erstmals nach Peenemünde, wo sie eine ebenfalls aus sowjetischen Beständen stammende Schulmaschine IL-28U erhielt, mit der weitere Besatzungen ausgebildet wurden.
Am 1. Dezember 1964 begann eine bis 1971 andauernde Stationierung in Drewitz. Mit einem Unterstellungswechsel des Verbandes zur 1. LVD im Jahre 1966 erfolgte auch die Umbenennung in Zieldarstellungsstaffel 21. Von April 1971 bis November 1972 erfolgte eine Stationierung in Trollenhagen, wo die Einheit der 3. LVD unterstellt wurde und die Bezeichnung Zieldarstellungsstaffel 33 (ZDS-33) erhielt. Ihren endgültigen Heimatstandort erhielt sie nach dem letztmaligen Umzug nach Peenemünde am 14. November 1972 und der operativen Unterstellung unter das JG-9 einen Tag später. Die Zieldarstellungsflüge fanden nun gleichbleibend für die Fla-Truppen über den Flakschiessplätzen Zingst und Ueckermünde statt. Für die Übungen der Jagdfliegerkräfte, an denen sich auch tschechoslowakische und sowjetische Piloten beteiligten, stand die östlich der Greifswalder Oie gelegene Luftschießzone II (LSZ II) über der Ostsee zur Verfügung.
Ende der 1970er Jahre begann die allmähliche Ausmusterung der IL-28, die durch die L-39 ersetzt wurde. Im September/Oktober 1979 wurden die ersten Besatzungen beim Fliegerausbildungsgeschwader 25 in Bautzen auf den neuen Typ eingewiesen. Am 13. März 1980 wurden vom FAG-25 zwei L-39ZO an die ZDS-33 abgegeben. Nach Ausmusterung der letzten IL-28 verfügte die Kette somit über vier L-39. Die solcherart auf die Hälfte der Flugzeugstärke reduzierte Einheit wurde am 1. Dezember 1981 in Zieldarstellungskette 33 (ZDK-33) umbenannt. Eine zwischenzeitliche, durch Baumassnahmen auf dem Heimatstandort notwendig gewordene Verlegung erfolgte vom 17. Januar bis zum 1. Dezember 1985 nach Garz/Flugplatz Heringsdorf. 1987 kam als Zuführung die L-39ZO hinzu. Die L-39ZO wurden als Trägerflugzeuge für die Luftsackcontainer LZA-07 eingesetzt. Mit der Wiedervereinigung stellte die ZDK-33 am 3. Oktober 1990 ihre Arbeit ein.

 
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- Last update: 4. April 2022 Written: 4. April 2022 - -
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