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Air Legend 2026 Melun-Villaroche |
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Teil 1 |
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Mit
rund 100 Flugzeugen spannte die „Air Legend“ 2026 am Wochenende des 5.
und 6. September auf dem Flugplatz Melun-Villaroche, rund 40 Kilometer
südlich von Paris, einen beeindruckenden Bogen über mehr als ein
Jahrhundert Luftfahrtgeschichte. Zu sehen waren Ikonen der Luftfahrt wie
die bereits im Zweiten Weltkrieg berühmt gewordenen North American P-51
Mustang und Boeing B-17 „Flying Fortress“ ebenso wie ein modernes
Aufgebot der französischen Streitkräfte. Dazu gehörten unter anderem der
Transporthubschrauber NH90 Caiman, der Kampfhubschrauber Tigre und die
Rafale M der französischen Marine.
Das Flugprogramm bot eine
grosse Vielfalt und verband historische Klassiker mit modernen Jets und
Hubschraubern. Bei bestem Wetter lockte die „Air Legend 2026“ rund
35.000 Zuschauer nach Melun-Villaroche und kann damit auf eine
erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken. Es war also wieder gut
gefüllte Tage zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
In weniger als einem
Jahrzehnt hat sich die Air Legend zu einer der bedeutendsten
Veranstaltungen Europas für historische Flugzeuge und militärische
Luftfahrt entwickelt. Der geschichtsträchtige Veranstaltungsort, ein
abwechslungsreiches Flugprogramm und die einzigartige Verbindung von
Luftfahrtgeschichte und moderner Luftmacht ziehen Jahr für Jahr Besucher
und Enthusiasten aus ganz Europa an.
Umso bemerkenswerter ist,
dass die Veranstaltung in diesem Jahr unter einer veränderten Führung
stattfand. Organisiert wurde die Air Legend von den Éditions Larivière,
dem Verlag hinter Le Fana de l’aviation, gemeinsam mit Amara Airshow.
Dabei fehlte erstmals eine Persönlichkeit, die untrennbar mit der
Geschichte der Air Legend verbunden ist: Christian Amara,
leidenschaftlicher Flugzeugsammler und Gründer der Flugmeetings „Air
Legend“, verstarb am 10. Februar 2025 im Alter von 85 Jahren.
Amara galt über viele Jahre
als Herz und treibende Kraft hinter der Veranstaltung. Seit ihrer
Gründung im Jahr 2018 entwickelte sich die Air Legend unter seiner
maßgeblichen Mitwirkung zu einer der großen Flugschauen Frankreichs.
Sein Enthusiasmus, seine Leidenschaft für historische Flugzeuge und sein
unermüdlicher Einsatz prägten den Charakter der Veranstaltung
entscheidend.Dass die Air Legend auch nach seinem Tod weitergeführt wird
und ihren Platz im europäischen Airshow-Kalender behauptet, ist damit
nicht nur eine organisatorische Leistung – sondern auch ein Stück weit
die Fortsetzung seines Vermächtnisses. Die Flugzeuge, die heute über das
historische Gelände von Villaroche ziehen, erzählen somit nicht nur
Luftfahrtgeschichte, sondern tragen auch die Erinnerung an den Mann
weiter, der diese außergewöhnliche Veranstaltung ins Leben gerufen hat. |
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Fallschirmspringer |
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Zwei
verschiedene Fallschirmspringerteams sorgten für einen spektakulären
Auftakt der Air Legend 2026. Die militärischen Fallschirmspringer des 1.
RPIMa (1. Fallschirmjägerregiment der Marineinfanterie) der
französischen Armee, die gemeinsam mit Spezialeinheiten der GIGN
absprangen, sowie das offizielle Fallschirmspringerteam der
französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, die „Parachutistes Phénix“.
Letztere fungieren als Botschafter der Luftwaffe, vertreten das Militär
bei Flugshows und unterstützen die Rekrutierungsbemühungen. Die
Fallschirmspringer näherten sich dem Veranstaltungsgelände aus großer
Höhe, wobei sich ihre bunten Fallschirme nach und nach am Himmel
öffneten. |
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Absetzflugzeug
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l'Aviation Légère de l'Armée de
Terre (ALAT) |
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Die
französischen Streitkräfte waren das gesamte Wochenende über stark
vertreten. Die Luftwaffe
der französischen Armee, besser bekannt als ALAT, präsentierte eine
SOCATA TBM 700, einen Eurocopter EC665 Tigre Kampfhubschrauber und einen
Transporthubschrauber vom Typ NHIndustries NH90 TTH Caïman.
Die SOCATA TBM 700
verbindet französische Eleganz mit beeindruckender Leistung. Bis zu
sechs Passagiere kann der schnelle Turboprop mit mehr als 500 km/h über
eine Distanz von rund 3.300 Kilometern befördern. Gefertigt wurde das
französische Flugzeug vom Hersteller Socata im südfranzösischen Tarbes.
Angetrieben wird die TBM 700 von einer Pratt & Whitney Canada
PT6A-64-Turbine mit rund 700 PS – genug Leistung für schnelle und
effiziente Verbindungsflüge.
Auch die ALAT setzt auf die
vielseitige Maschine. Insgesamt zwölf TBM 700 wurden von den
französischen Landstreitkräften beschafft. Sie dienen unter anderem der
Führungsunterstützung, für schnelle Verbindungs- und Transportflüge
sowie zur Beförderung hochrangiger Persönlichkeiten. Ihr Einsatzgebiet
erstreckt sich dabei über ganz Frankreich und Europa. Bei der
Flugvorführung zeigte die TBM 700 ihre Qualitäten eindrucksvoll. Mit
mehreren schnellen Vorbeiflügen brachte sie ordentlich Dynamik in den
Himmel und demonstrierte eindrucksvoll die Geschwindigkeit und
Wendigkeit dieses französischen Turboprops.
Die beiden anderen von der
ALAT vorgeführten Maschinen verkörperten den eigentlichen Auftrag der
französischen Heeresflieger noch deutlich eindrücklicher.
Der Eurocopter EC665
Tigre, von dem Frankreich 67 Maschinen besitzt, ist der
Kampfhubschrauber der französischen Heeresflieger (ALAT). Bei seiner
Vorführung demonstrierte der Tigre eindrucksvoll seine Wendigkeit und
Geschwindigkeit und zeigte dabei die hohe Manövrierfähigkeit des
zweimotorigen Kampfhubschraubers.
Die dritte Vorführung wurde
von einer NHIndustries NH90 TTH bestritten, die in Frankreich
unter dem Namen Caïman im Einsatz steht. Auch dieser
Mehrzweckhubschrauber, der bis zu 14 Soldaten mit vollständiger
Kampfausrüstung aufnehmen kann, demonstrierte eindrucksvoll seine
Wendigkeit und Manövrierfähigkeit.
Auf taktische Elemente wie
beispielsweise das Absetzen von Soldaten wurde bei der Vorführung leider
verzichtet. Dennoch bot der Caïman eine beeindruckende Darbietung und
vermittelte eindrücklich die Leistungsfähigkeit des modernen
Transporthubschraubers. |
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Aerobatic Extra 330SC |
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Kapitän
Florent Oddon wurde 2022 und 2024 Weltmeister im Kunstflug – beide Titel
errang er als Mitglied der Kunstflugstaffel der Luft- und
Raumfahrtstreitkräfte (EVAAE). In Villaroche stellte er sein Können mit
einer aus Deutschland stammenden Extra 300SC eindrucksvoll unter Beweis.
Die Extra 300SC verfügt über
eine Konstruktion aus einem Stahlgerüst und Carbon und bringt gerade
einmal 585 Kilogramm auf die Waage. Angetrieben wird sie von einem
Lycoming AEIO-580 mit 315 PS, der bei 2.700 Umdrehungen pro Minute seine
Leistung entfaltet. Die Extra 300SC ist das jüngste Modell einer langen
Entwicklungslinie, die Anfang der 1980er-Jahre mit der Extra 230 des
deutschen Flugzeugkonstrukteurs Walter Extra ihren Anfang nahm. |
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Stampe Enrubanné |
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In
den 1950er- und 1960er-Jahren prägte die Stampe SV-4. eine ganze Generation von Piloten
und wurde zum Symbol jener französischen Flugkunst, die eng mit „L’évangile
selon St Yan“ verbunden ist – der legendären Ausbildungsmethode, die im
Flugausbildungszentrum von Saint-Yan entstand.
Die Stampe DL 180 (F-PDMI)
hat allerdings längst ein modernes Herz bekommen. Anstelle des
ursprünglichen 140-PS-Renault-Motors schlägt unter ihrer Haube heute ein
180 PS starker Lycoming. Mehr Kraft für eine Maschine, die am Himmel
nicht einfach nur fliegt, sondern malt. Ihren besonderen Beinamen
"Enrubanné" verdankt sie den beiden gewaltigen gelben Bändern, die
hinter ihrem Heck im Fahrtwind tanzen. Mit jeder Rolle, jedem Looping
und jeder eleganten Wendung verwandeln sie den Himmel in eine riesige
Leinwand und zeichnen leuchtende Arabesken in die Luft. Wenn die Stampe
ihre Bahnen zieht, wird aus Kunstflug ein Schauspiel voller Eleganz und
Dynamik – und aus zwei einfachen Bändern ein faszinierender Pinselstrich
am Himmel. Geflogen wurde diese spektakuläre Darbietung von Christian
Lesage, der die alte Dame mit beeindruckender Präzision durch ihre
Figuren führte. |
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Caudron-Renault Rafale, Stagerwing
& Spartan |
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Als
wahrer Star dieser Ausgabe 2026 zog der Caudron-Renault C.460 Rafale
das Publikum in seinen Bann. Dieses legendäre Rennflugzeug mit seinen
klaren, avantgardistischen Linien, das 1936 den prestigeträchtigen
„Coupe Deutsch de la Meurthe“ gewann, wurde besonders gewürdigt, um das
Genie und die Eleganz der französischen Luftfahrt der 1930er Jahre zu
veranschaulichen. Die Maschine wurde an beiden Veranstaltungstagen
gemeinsam mit einer Beechcraft Model 17S Staggerwing und einer Spartan
7W Executive präsentiert. Letztere konnte allerdings am Sonntag nicht
mehr am Flugprogramm teilnehmen.
Die Spartan 7W Executive
ist ein wahres fliegendes Kunstwerk und steht sinnbildlich für den
Übergang vom Zeitalter der Doppeldecker zur modernen Luftfahrt. Klare
Linien im Stil des Art déco, tief angesetzte freitragende Flügel, ein
einziehbares Fahrwerk, eine vollständig aus Metall gefertigte
Konstruktion sowie eine geräumige und komfortable Kabine verleihen dem
eleganten Flugzeug seinen unverwechselbaren Charakter.
Die Beechcraft D17S
Staggerwing ist ein elegantes amerikanisches Reise- und
Leichttransportflugzeug, das in den 1930er-Jahren entwickelt wurde.
Charakteristisch sind die versetzt angeordneten Tragflächen und das
einziehbare Fahrwerk, die dem Flugzeug seine unverwechselbare und
besonders elegante Silhouette verleihen.
Die drei Maschinen
verkörpern auf eindrucksvolle Weise die Eleganz und den Pioniergeist der
Dreissigerjahre des vergangenen Jahrhunderts. |
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Mirage 2000D – Couteau Delta |
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Die
„Couteau Delta“ sind eine offizielle Kunstflugstaffel der französischen
Luftwaffe, die 2017 gegründet wurde. Im Gegensatz zu den anderen
französischen Kunstflugteams steht bei ihren Vorführungen nicht die
klassische Akrobatik, sondern die taktische Einsatzweise der Besatzungen
im Mittelpunkt. Die auf der Base aérienne 133 in Nancy-Ochey
stationierten Maschinen zeigen Manöver in der Formation „Leader &
Flügelmann“ – einer Formation, die auch bei taktischen Kampfeinsätzen
zum Einsatz kommt. Damit vermitteln die Vorführungen einen Eindruck
davon, wie die Besatzungen ihre Zusammenarbeit und Verfahren unter
realistischen Einsatzbedingungen trainieren. Das Team besteht aus vier
Flugbesatzungsmitgliedern, aufgeteilt in zwei Piloten-Navigatoren-Duos,
sowie rund zehn Mechanikern, die für die technische Betreuung der
Flugzeuge verantwortlich sind.
Der Auftritt bei der Air
Legend 2026 gehörte zu den ersten Vorführungen der „Couteau Delta“ nach
einer längeren Pause. Das Team fliegt mit zwei modernisierten Dassault Mirage
2000D.
Die Mirage 2000D wurde als
zweisitziger Kampfjet für konventionelle Luft-Boden-Einsätze entwickelt.
Anders als die eng verwandte Mirage 2000N, die für den nuklearen Einsatz
ausgelegt war, verfügt die 2000D neben dem Piloten über einen
Waffensystemoffizier (NOSA). Dieser ist unter anderem für die Navigation
und die Unterstützung beim Einsatz der Waffen zuständig. Seit ihrer
Einführung im Jahr 1995 wird die Mirage 2000D vor allem von Verbänden
auf der Luftwaffenbasis Nancy-Ochey im Nordosten Frankreichs eingesetzt.
Insgesamt 55 Maschinen
wurden im Rahmen eines Mid-Life-Upgrades zur Version Mirage 2000D RMV
modernisiert. Ziel ist es, die Jets bis mindestens 2035 im Dienst zu
halten. Zum Modernisierungsumfang gehören unter anderem eine neue
Avionik, die Nachrüstung einer Bordkanone, eine modernisierte
Raketenbewaffnung sowie die Integration präzisionsgelenkter,
lasergelenkter Bomben. Auch die Ausbildung auf der Mirage-2000-Familie
findet inzwischen in Nancy-Ochey statt. Damit ist die Luftwaffenbasis
ein zentraler Standort für den Betrieb, die Modernisierung und die
Ausbildung auf der Mirage 2000D. |
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Classic Formation |
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Die
Classic Formation muss man wohl kaum noch gross vorstellen. Seit Jahren
begeistert die Formation mit ihren historischen Beechcraft-Maschinen und
gehört zu den besonderen Blickfängen am Himmel. Gegründet, finanziert
und angeführt wird sie von Hugo Mathys, einem Schweizer
Medizintechnik-Unternehmer und leidenschaftlichen Piloten. In Villaroche
übernahm er selbst das Steuer der roten Beech 18, der „Classic 3“, und
führte die Formation mit sicherer Hand durch die Vorführung.
Leider fehlte diesmal ein
vertrautes Mitglied des Ensembles: Die gelbe „Classic 4“, eine
Beechcraft Model 18 mit der Registrierung N184KP, musste am Boden
bleiben, da ihre Piloten krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten.
Auch wenn damit ein Farbtupfer und eine Maschine in der Formation
fehlten, blieb der Auftritt der Classic Formation ein eindrucksvolles
Wiedersehen mit jener Ära, in der diese eleganten zweimotorigen
Klassiker noch zum Alltag der Luftfahrt gehörten. |
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Corsair |
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Spektakulär
war auch der Auftritt des Airbus A330-900neo (F-HLUV) von Corsair. Der
elegante Langstreckenjet zeigte bei seiner Vorführung eindrucksvoll,
dass auch ein Grossraumflugzeug zu überraschend dynamischen Flugmanövern
fähig ist. Corsair International, zwischen 2005 und 2012 noch unter dem
Namen Corsairfly bekannt und nach aussen meist schlicht als Corsair
auftretend, ist eine französische Charterfluggesellschaft mit Sitz in
Rungis und ihrer Basis am Flughafen Paris-Orly.
Besonders bemerkenswert:
Hinter dem Steuer sass keine speziell zusammengestellte Kunstflug- oder
Testpiloten-Crew. Simain François Delgov, Johan Chan und Tim Baton
fliegen allesamt regulär für Corsair. Umso eindrucksvoller war es zu
erleben, mit welcher Präzision und Souveränität sie den imposanten
A330-900neo durch die Vorführung führten. Der Auftritt machte
eindrucksvoll deutlich, dass selbst ein mehr als 300 Tonnen schwerer
Langstreckenjet am Himmel erstaunlich agil wirken kann – wenn erfahrene
Piloten ihn entsprechend in Szene setzen. |
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Ravens |
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Mit
16 Vorführungen in Spanien, Frankreich, England, Polen, Irland,
Guernsey, Jersey und Belgien steht dem Team Raven 2026 eine dicht
gefüllte und anspruchsvolle Airshow-Saison bevor. Bei der Festival of
Flight Air Show in Shuttleworth präsentierte sich das Team im Gegensatz
zu früheren Auftritten in voller Sechserformation – ein beeindruckendes
Bild, wenn sechs Maschinen dicht gestaffelt durch den Himmel ziehen.
Das Team bestand aus Raven 1
Simon „Sid“ Shirley, Raven 2 Patrick Willson, Raven 3 Pete Wells, Raven
4 Gerald Williams, Raven 5 Russ Eatwell und Raven 6 Mark Southern.
Gemeinsam zeigten die sechs Piloten eine dynamische und präzise
Formation, bei der Timing und gegenseitiges Vertrauen über jede einzelne
Figur entscheiden.
Geflogen wird die Formation
mit der Van’s RV-8, einem leistungsstarken zweisitzigen
Amateurbauflugzeug, das sich durch seine hervorragenden
Kunstflugeigenschaften und eine bemerkenswerte Reisegeschwindigkeit
auszeichnet. Die Kombination aus Leistung, Agilität und Reichweite macht
die RV-8 zu einem vielseitigen Flugzeug – ideal für den sportlichen
Kunstflug ebenso wie für längere Überlandflüge. Wenn sechs RV-8 im engen
Formationsflug über den Platz rauschen, wird schnell klar, warum das
Team Raven zu den sehenswerten Formationen der europäischen
Airshow-Szene zählt. |
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